Mit diesem Hammer leitet Egli die Wende ein
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SCRJ Lakers bodigen Lugano:Mit diesem Hammer leitet Egli die Wende ein

Dario Bürgler zur Lugano-Krise
«Unsere Aktionen sind zu wenig zwingend»

Drei mickrige Punkte aus den letzten zehn Spielen. Lugano-Stürmer Dario Bürgler (31) sucht nach der Niederlage in Rappi nach Erklärungen. Und Trainer Sami Kapanen (46) ist «hier bis man mir etwas Anderes sagt».
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Die Luganesi haben, wie hier Dario Bürgler, gegen den SCRJ nur wenige gute Chancen.
Foto: keystone-sda.ch
Nicole Vandenbrouck

Er hat das 2:0 auf dem Stock, scheitert aber am Pfosten: Dario Bürgler (31) vergibt eine der wenigen Chancen der Luganesi in Rapperswil-Jona. Und muss dann mit seinem Team die Wende hinnehmen. Das 1:2 ist die neunte Pleite in den letzten zehn Partien. Eine krasse Bilanz.

Die Frage nach dem Warum beantwortet der Stürmer so: «Wir finden einen Weg, zu verlieren. Selbst in einem Spiel wie diesem, in dem nur wenige Tore fallen.» Es sei schwierig, zu gewinnen, wenn man keins reinmache. In Zahlen ausgedrückt: In besagten zehn Spielen haben die Bianconeri im Durchschnitt mickrige zwei Tore erzielt. «Unsere Aktionen sind einfach zu wenig zwingend.»

Im Schlussdrittel gegen den SCRJ schossen die Luganesi nur noch sechsmal aufs gegnerische Tor. Die Lakers übrigens nur fünfmal – und machten daraus zwei Treffer! Die Südtessiner finden keine Antwort. Und Bürgler keine Lösung. «Die kann ich nicht aus dem Hut zaubern. Wir müssen uns mit Enthusiasmus und Wille verdienen, dass der Puck für uns läuft.»

Kapanen: «Schlaflose Nächte würden nicht helfen»

Die Gründe für die Krise ortet Trainer Sami Kapanen (46) im mentalen Bereich. «Uns fehlt es an Vertrauen. Wir müssen einfach diese Führung halten können, doch dafür müssten wir uns wohlfühlen, um so spielen zu können.» Hat der Finne in diesen schwierigen Wochen schon schlaflose Nächte? «Das würde uns auch nicht weiterhelfen.»

Die Historie Luganos, was die Trainer-Wechsel betrifft, kennt natürlich auch Kapanen. Zur Erinnerung: Seit dem letzten Meistertitel 2006 ist er der 17. (!) Trainer der Bianconeri. Er weiss auch, dass kaum einer eine solche Krise im Amt übersteht.

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Nach dem 3:5 gegen Zug am Freitag aber hatte der Finne noch das Gefühl, das Management stehe hinter ihm. «Doch die Resultate, die der Klub und auch wir selbst erwarten, kommen nicht. Ich bin hier bis man mir etwas Anderes sagt.» Ob auch am Dienstag noch, wenn bereits ein nächstes Schicksalsspiel gegen Fribourg ansteht?

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Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
49
63
108
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
49
45
94
3
ZSC Lions
ZSC Lions
49
28
85
4
HC Lugano
HC Lugano
49
31
85
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
49
2
82
6
Lausanne HC
Lausanne HC
49
22
81
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
49
-11
73
8
EV Zug
EV Zug
49
-14
73
9
SC Bern
SC Bern
49
-7
66
10
EHC Biel
EHC Biel
49
-21
64
11
SCL Tigers
SCL Tigers
49
0
64
12
EHC Kloten
EHC Kloten
49
-18
61
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
49
-49
54
14
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HC Ajoie
49
-71
39
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