Auf unbestimmte Zeit
Klotens Tormaschine wegen Dopingverdacht provisorisch gesperrt

Der EHC Kloten muss auf seinen Topskorer Miro Aaltonen verzichten. Der Finne wird wegen eines potenziellen Dopingverstosses provisorisch gesperrt.
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Miro Aaltonen (l.) geht im Moment nicht auf Torjagd für Kloten.
Foto: Roger Albrecht/freshfocus
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Dunja MoustopoulosSport-Desk

Hiobsbotschaft für Kloten! Der Tabellen-Sechste kann in nächster Zeit nicht auf seine Tormaschine und Topskorer Miro Aaltonen (31) setzen. Der Grund: Der Finne wird von der Swiss Sport Integrity aufgrund eines potenziellen Verstosses gegen die Anti-Doping-Bestimmung provisorisch auf unbestimmte Zeit gesperrt. Das teilen die Klotener am Freitag in einer Medienmitteilung mit.

Der Spieler und die Klubverantwortlichen wurden am Freitag darüber informiert – beim Auswärtsspiel gegen Servette am Abend ist Aaltonen bereits nicht im Line-up.

Top-Torschütze der Liga

Für die Klotener ist der Ausfall Aaltonens im Hinblick auf die Playoff-Qualifikation ein herber Rückschlag. Der Stürmer ist in dieser Saison für 35 Skorerpunkte verantwortlich (20 Tore/5 Assists). Damit ist er der fünftbeste Skorer der Liga. Zudem ist er – zusammen mit Ambris Dominik Kubalik – der Top-Torschütze der National League.

Aaltonen spielt seit der Saison 2022/23 für die Flughafenstädter. Auf die nächste Saison wechselt der 31-Jährige zum SC Bern. Bei den Mutzen hat er einen Vertrag bis 2027 unterschrieben.

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