Die Rückkehrerin: Lena-Marie Lutz
Im letzten Frühling war Lena-Marie Lutz ganz unten: Schien- und Wadenbeinbruch, gerissenes Syndesmoseband, zwei Operationen, Komplikationen. Als die Stürmerin im August ins Eistraining zurückkehrte, fühlte sie sich verloren; der Trainingsrückstand war riesig. Umso erstaunlicher ist es, welch rasantes Comeback der 24-jährigen Aargauerin danach gelang: Lutz hatte grossen Anteil am Hoch der HC Ambrì-Piotta Women, sie erzielte in der Regular Season der PostFinance Women’s League 21 Tore – ligaweiter Bestwert. Mit ihren Leistungen überzeugte die Energiespielerin auch den Schweizer Nationaltrainer Colin Muller. Der Lohn: die zweite Olympiateilnahme. Wie viel ihr Olympia bedeutet, zeigt sich auch daran, dass die olympischen Ringe seit Peking 2022 in zweifacher Ausführung Lutz’ tägliche Begleiterinnen sind: als Tätowierung und als Halskette. Neu darf sie die Ringe auch in ihrer bedeutendsten Form tragen – als Bronzemedaille.
Die Mailand-Dauerbrennerin: Lara Christen
Die Verteidigerin aus Huttwil (BE) ist trotz ihren erst 23 Jahren längst eine gestandene Spielerin. Christen wird von Teamkolleginnen und Coaches gleichermassen geschätzt. Beim SC Bern geht sie als Captain voran, nachdem sie von den Teamkolleginnen für dieses Amt vorgeschlagen wurde. Mit ihrem Tempo, ihrer Übersicht und der reifen Spielanlage sorgte die klein gewachsene Christen (163 cm) dafür, dass die Titelverteidigerinnen in der PostFinance Women’s League trotz Schwächephasen nicht aus der Balance gerieten und sich im Endspurt die direkte Qualifikation für die Play-off-Halbfinals sicherten. Spätestens seit den Winterspielen ist die Bernerin auch einem breiten Publikum ein Begriff. Immer wieder wurde die Schwester von Biel-Profi Luca Christen in den Übertragungen erwähnt und hervorgehoben. Was nicht von ungefähr kommt: Keine Spielerin des gesamten Turniers in Mailand erhielt mehr Eiszeit als Christen. Sie stand in Mailand über 175 Minuten im Einsatz – ein Beleg dafür, wie gross das Vertrauen von Trainer Muller in die 23-Jährige ist.
Nach dem Bronze-Coup der Schweizerinnen auf internationaler Stufe beginnt im Fraueneishockey auch auf nationalem Eis die Crunch-Time. Das Women’s Team des EV Zug ist im Titelkampf der PostFinance Women’s League zu favorisieren. Die amtierenden Cupsiegerinnen haben die Regular Season auf Platz 1 abgeschlossen; sie sind ebenso direkt für die Halbfinals qualifiziert wie die Titelverteidigerinnen SC Bern Frauen. Ab Samstag (28. Februar) werden in den Pre-Playoffs die verbleibenden zwei Halbfinalistinnen in zwei Best-of-three-Serien ermittelt: Ambri (Rang 3 nach der Regular Season) hat Heimrecht gegen Davos (6), im zweiten Duell trifft Gottéron (4) auf die ZSC Lions Frauen (5).
Nach dem Bronze-Coup der Schweizerinnen auf internationaler Stufe beginnt im Fraueneishockey auch auf nationalem Eis die Crunch-Time. Das Women’s Team des EV Zug ist im Titelkampf der PostFinance Women’s League zu favorisieren. Die amtierenden Cupsiegerinnen haben die Regular Season auf Platz 1 abgeschlossen; sie sind ebenso direkt für die Halbfinals qualifiziert wie die Titelverteidigerinnen SC Bern Frauen. Ab Samstag (28. Februar) werden in den Pre-Playoffs die verbleibenden zwei Halbfinalistinnen in zwei Best-of-three-Serien ermittelt: Ambri (Rang 3 nach der Regular Season) hat Heimrecht gegen Davos (6), im zweiten Duell trifft Gottéron (4) auf die ZSC Lions Frauen (5).
Die Aufsteigerin: Norina Müller
Wer in der PostFinance Women’s League nach positiven Überraschungen sucht, wird in Fribourg fündig: Norina Müller ist bei den Fribourg-Gottéron Ladies schon jetzt die Aufsteigerin der Saison. Die 17-Jährige führte die Equipe in der Regular Season als Center der ersten Linie und überzeugt bereits in jungen Jahren mit Führungsqualitäten. Mit 30 Punkten in 25 Partien war Müller die zweitbeste Skorerin bei Gottéron hinter der Kanadierin Ann-Frédérique Guay (40). Ihre Qualitäten belegte die Freiburgerin auch international: An der U18-WM führte sie die Schweizer Auswahl als Captain an, zudem debütierte die Angreiferin im November für das A-Nationalteam. Das Aufgebot für nach Mailand verpasste sie knapp. Für das Schweizer Eishockey ist Müller eine grosse Zukunftshoffnung, für Gottéron bereits ein Eckpfeiler der Gegenwart.
Die Leaderin: Lara Stalder
Lara Stalder prägt das Schweizer Fraueneishockey wie kaum eine andere. Mit dem Women’s Team des EVZ dominiert die 31-Jährige in der PostFinance Women's League fast nach Belieben. Die Zugerinnen gewannen die Regular Season mit 20 (!) Punkten Vorsprung auf die SC Bern Frauen und verteidigten den Titel im Cup souverän. Mit 53 Punkten aus 27 Partien war die Captain des EVZ beste Skorerin der Liga. Auch für das Schweizer Nationalteam trug Stalder bei ihren vierten Winterspielen das «C» auf dem Trikot. Bei ihrer ersten Teilnahme 2014 in Sotschi holte die Stürmerin mit 19 Jahren sogleich Bronze. Seither ist ihre Bedeutung im Nationalteam stetig gestiegen. Als älteste Spielerin und Leaderin der Schweizer Auswahl gelang ihr mit der Schweiz in Mailand erneut der Coup.
Die Jüngste: Maela Mosimann
Vor zwei Jahren zog ein Mädchen in der PostFinance Arena in Bern jeweils am Mittwoch die Blicke auf sich: Im wöchentlichen Skills-Training der SCB Frauen stand neben den Ausländerinnen Estelle Duvin, Maija Otamo und Co. jeweils eine 12-Jährige auf dem Eis und trainierte munter mit: Maela Mosimann. Die Emmentalerin beeindruckte die Trainer schon damals mit ihrem Ehrgeiz, ihrem Eigenantrieb. Oberhalb der Schreinerei ihrer Familie in Langnau richtete sie einen Schussraum ein. Dort lautet das Motto: üben, üben, üben. Mittlerweile ist Mosimann 14 Jahre alt. Sie spielt mehrheitlich mit den Junioren bei den SCL Young Tigers, gab am 9. Januar 2026 aber für den SCB ihr Debüt in der höchsten Schweizer Frauenliga – als jüngste Spielerin.
Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.
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