Trotz starkem Boxplay
SCB verliert in der Champions Hockey League

Der SC Bern unterliegt Lulea Hockey in der Champions Hockey League mit 2:4. Trotz starker Leistung und zwischenzeitlicher Führung mussten sich die Berner am Ende geschlagen geben. Filip Eriksson war mit zwei Toren der Matchwinner für die Schweden.
Publiziert: 30.08.2025 um 18:39 Uhr
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Aktualisiert: 30.08.2025 um 19:35 Uhr
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Der SCB verliert zum ersten Mal in der Champions Hockey League.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

  • SC Bern verliert gegen Lulea Hockey in der Champions Hockey League
  • Berner zeigen starkes Boxplay, erzielen sogar einen Shorthander
  • Endstand 4:2 für Lulea, SCB-Torhüter Reideborn hält einen Penalty
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Gian Andrea AchermannPraktikant Sport-Desk

Der SCB muss in seinem zweiten Spiel der Champions Hockey League gegen Lulea Hockey ran. Während die Berner ihr erstes Spiel souverän mit 2:0 gewinnen konnten, verloren die Schweden ihr Auftaktspiel gegen EV Zug mit einem überragenden Leonardo Genoni.

Der SCB muss nach nur eineinhalb Minuten ein erstes Mal Boxplay spielen, übersteht dieses jedoch ohne grössere Probleme. Unmittelbar nach Ablauf der Strafe von Joël Vermin geht es nach Foulspielen auf beiden Seiten ins vier gegen vier. Im Generellen ist es eine eher ausgeglichene Startphase, wobei beide Teams ihre Chancen auf den Führungstreffer nicht nutzen. In einem Powerplay will es für Lulea mit einem Treffer nicht klappen.

In der 16. Minute werden die Schweden dann erlöst. Filip Eriksson bringt Lulea nach einem Scheibenverlust von Topskorer Anton Lindholm mit 1:0 in Führung. Der einzige Grund, dass es vor Ablauf des ersten Drittels nicht schon 2:0 oder 3:0 steht, ist zwischen den Pfosten vom SCB – Adam Reideborn bewahrt die Berner in allen Boxplays vor einem Gegentreffer.

Reideborn weiter stark

Nach einem ausgeglichenen Start ins zweite Drittel bekommt Anton Levtchi nach Rückkehr von der Strafbank einen Penalty zugesprochen. Levtchi läuft gleich selber an, verzögert jedoch zu lange und scheitert an Adam Reideborn. Zwei Minuten nach dem gehaltenen Penalty flitzt der Schweizer Thierry Schild übers Feld und gleicht kurz vor Spielhälfte zum 1:1 aus. In der zwölften Minute doppeln die Berner mit Waltteri Merelä nach. Dass die Berner ein hervorragendes Boxplay spielen, hat man schon wiederholt gesehen. Jetzt gelingt dem SCB ein Shorthander.

Zwei Minuten vor Drittelpause fällt dann die Berner Boxplay-Festung und Brian O'Neill stellt nach einem guten Spielzug das Unentschieden wieder her.

Das dritte Drittel beginnt wie zuvor ausgeglichen, bis der schwedische Verteidiger Edvin Hammarlund Lulea mit einem haargenauen Schuss von der blauen Linie nach 5 Minuten in Front bringt. Die Berner zeigen daraufhin ein Offensiv-Feuerwerk, scheitern jedoch immer wieder am letzten Pass und werden so stark konteranfällig. 30 Sekunden vor Schluss kassiert der SCB dann noch den Empty Netter. Sie versuchten ihr Glück noch mit einem sechsten Feldspieler, wurden aber von Markus Nurmi zum 2:4 bestraft. Bei diesem Ergebnis bleibt es dann auch. Die starken Berner verlieren ihr zweites Spiel der laufenden Kampagne.

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Ilves Tampere
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EV Zug
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KalPa Hockey
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Lulea Hockey
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HC Kometa Brno
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Lukko Rauma
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Frölunda HC
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Eisbären Berlin
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Red Bull Salzburg
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HC Sparta Prag
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SC Bern
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Storhamar Hockey
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KAC Klagenfurt
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Odense Bulldogs
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Fischtown Pinguins
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Mountfield HK
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ZSC Lions
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GKS Tychy
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Lausanne HC
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Brynäs IF
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