Im abgelaufenen Jahr standen sich Jannik Sinner und Carlos Alcaraz gleich in drei Grand-Slam-Finals gegenüber. Zu einem ihrer nächsten Duelle kommt es allerdings abseits des Tennisplatzes: Die Nummern 1 und 2 der Weltrangliste gehören zu den sechs Nominierten für die Wahl zum Weltsportler des Jahres. Gekürt wird dieser an den Laureus World Sports Awards am 20. April in Madrid.
Auf Männerseite ebenfalls mit dabei ist Armand Duplantis, der vor Jahresfrist den Preis des besten Sportlers davongetragen hat. Der schwedische Stabhochspringer kürte sich 2025 erneut zum Weltmeister und verbesserte den Weltrekord gleich dreimal. Herausgefordert wird er 2026 von MotoGP-Weltmeister Marc Marquez, Rad-Dominator Tadej Pogacar und Weltfussballer Ousmane Dembélé.
Für PSG ist es nicht die einzige Nomination: Als Verein sind die Pariser im Rennen um den Titel für das Team des Jahres, dazu darf Offensivspieler Désiré Doué auf die Auszeichnung «Breakthrough of the Year» für den Newcomer des Jahres hoffen. Konkurrenz gibt es in beiden Kategorien aus der Formel 1: Auch der McLaren-Rennstall, überlegener Gewinner der Konstrukteurswertung, gehört zu den sechs ausgewählten Teams, während Weltmeister Lando Norris zu den besten Newcomern zählt.
Auch eine Schweizerin dabei
Das Feld der nominierten Sportlerinnen führt Aitana Bonmati an. Die amtierende Weltfussballerin aus Spanien ist die einzige Kandidatin, die den Preis schon einmal geholt hat – vor zwei Jahren nämlich. Daneben kämpfen gleich drei Leichtathletinnen um den Titel der besten Sportlerin des Jahres: 1500-Meter-Weltrekordhalterin Faith Kipyegon aus Kenia und die beiden US-Amerikanerinnen Melissa Jefferson-Wooden und Sydney McLaughlin-Levrone, die an der WM in Tokio jeweils mehrere Goldmedaillen abgeräumt haben. Die Liste komplettieren Tennisspielerin Aryna Sabalenka und Schwimmweltmeisterin Katie Ledecky.
Unter den Nominierten in den verschiedenen Kategorien befindet sich auch eine Schweizerin: Catherine Debrunner hat an den Weltmeisterschaften in der Para-Leichtathletik gleich fünfmal Gold geholt und gehört bei den Para-Sportlerinnen und -Sportlern zur engsten Auswahl. Für einen Rekord sorgt derweil Yu Zidi: Die 13-Jährige, im letzten Jahr Teil der chinesischen Goldstaffel über 4 x 200 Meter an der Schwimm-WM, ist in der «Breakthrough»-Kategorie die jüngste Nominierte an den World Sports Awards aller Zeiten.