Die Schweizer beenden die Handball-EM auf dem 12. Platz. Im letzten Hauptrundenspiel in Malmö setzt es für das Team von Trainer Andy Schmid gegen Schweden eine 21:34-Niederlage.
Für die Schweden war schon vor der Partie klar, dass sie die Halbfinals nicht mehr erreichen können, was zunächst ein Stimmungskiller ist. Dies umso mehr, als die Schweizer zwar erst nach knapp fünfeinhalb Minuten zum 1:2 zum ersten Mal treffen, dann aber sehr stark spielen und in der 24. Minute 12:8 in Führung gehen. Dann aber bringen sie bis zur Pause kein Tor mehr zustande, weshalb es am Ende der ersten Halbzeit 12:14 steht.
In der zweiten Hälfte bleiben die Schweizer nach dem 14:17 (34.) während beinahe zehn Minuten – bis zum 15:22 (44.) – ohne Treffer. Die Schweden spielen sich in einen Rausch, allen voran Goalie Andreas Palicka, der mit 20 Paraden eine sagenhafte Abwehrquote von 50 Prozent erreicht. Die Schweizer erleiden die 18. Niederlage in Serie gegen die Skandinavier – der letzte Sieg datiert vom 25. Oktober 1992.
Bester Torschütze der Schweizer ist Lenny Rubin, der fünf der ersten sieben Treffer seines Teams erzielt, danach aber nur noch einmal erfolgreich ist. Mit dem 12. Platz egalisiert die SHV-Auswahl die beste EM-Klassierung aus dem Jahr 2004. Überhaupt überwiegt trotz der Kanterniederlage zum Abschluss das Positive.