Wohnbau
In Zürich entstanden trotz vielen Abbrüchen mehr Wohnungen

2977 Wohnungen wurden im letzten Jahr in der Stadt Zürich fertiggestellt. Die Stadt erstellte mehr Wohnraum als die Baugenossenschaften.
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Foto: KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

2977 Wohnungen wurden im letzten Jahr fertiggestellt, wie Statistik Stadt Zürich am Mittwoch mitteilte. Das sind 347 mehr als Im Vorjahr. Unter Berücksichtigung von Neubauten, Umbauten und Abbrüchen sowie Registernachführungen betrug der Wohnungsbestand Ende 2025 238'472, heisst es weiter.

Die 1379 abgebrochenen Wohnungen sind die zweithöchste Zahl nach 2021. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 539 mehr. Einen Höchstwert gab es mit 547 bei den durch Umbauten entstandenen Wohnungen.

Wie die Stadt schreibt, hat sie mit 768 Wohnungen zum ersten Mal seit Einführung des Gebäude- und Wohnungsregisters 2009 mehr Wohnungen erstellt als die Baugenossenschaften mit 618. Die hohe Zahl der städtischen Wohnungen erklärt sich vor allem durch die Fertigstellung der Siedlungen Tramdepot Hard, Letzi und Leutschenbach.

Wegen der vielen Abbrüche rechnet Statistik Stadt Zürich mit einer weiterhin hohen Bautätigkeit. In der Regel würden nach Abbrüchen Ersatzneubauten entstehen. 2025 wurden zudem 79 Neubauprojekte mit rund 3000 Wohnungen bewilligt.

Höher als sonst war die Zahl der Wohnungen, die an Orten entstanden, an denen früher nicht gewohnt wurde. Zwei Drittel der durch Umbau geschaffenen Wohnungen entstanden so.

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