Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur
Tara sollte kastriert werden, damit das Wolfsrudel nicht weiter wächst, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Die Narkose im Gehege und der Transport ins Tierspital verliefen noch ohne Zwischenfälle.
Auf dem Operationstisch hatte die Wölfin dann aber einen Herzstillstand. Eine Narkose und eine Operation seien gerade bei Wildtieren immer ein Risiko, so die Stadt. Der allgemeine Gesundheitszustand eines Tiers sei nur schwer einzuschätzen, sofern nicht von Auge bereits Krankheitszeichen erkennbar seien.
Das Winterthurer Wolfsrudel besteht nach dem Tod von Tara noch aus fünf Rüden, angeführt von Leitwolf Romulus. Ein neues Wolfs-Weibchen soll für dieses Rudel nicht angeschafft werden.