Darum gehts
- 800 Menschen protestierten am Samstag in Zürich gegen syrische Offensive
- Übergangsregierung will alle kurdischen Gebiete unter Zentralregierung stellen
- Waffenstillstand gilt, doch beide Seiten melden Verstösse
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur
Gegen das Vorrücken syrischer Regierungstruppen in Kurdengebiete sind in Zürich am Samstag mehrere Hundert Menschen auf die Strasse gegangen. Sie forderten ein Ende der Angriffe auf von Kurden bewohnte Städte. Der Zürcher Helvetiaplatz füllte sich gegen 15 Uhr mit rund 800 Protestierenden.
Hintergrund ist eine Offensive der syrischen Übergangsregierung gegen die bisher kurdisch kontrollierten Gebiete im Norden und Nordosten des Landes. Derzeit gilt ein Waffenstillstand. Beide Seiten werfen sich jedoch weiterhin Verstösse vor. Die Regierung unter Interimspräsident Ahmed al-Scharaa (43) will alle Gebiete Syriens unter eine Zentralregierung stellen.