«Ich werde eine Kandidatur einreichen», sagte Seiler Graf auf Anfrage von Keystone-SDA. Sie sei sich bewusst, dass sie nicht die Einzige sein werde. Der Parteitag wird entscheiden, welche zwei Kandidaten oder Kandidatinnen die SP ins Rennen schicken wird. Seiler Graf kandidierte bereits bei den Wahlen 2023 ein erstes Mal, schaffte den Sprung in den Regierungsrat damals jedoch nicht.
Auch SP-Nationalrätin Min Li Marti reizt das Amt grundsätzlich, wie sie auf Anfrage mitteilte. Vor einer allfälligen Kandidatur müsse sie aber erst im privaten und politischen Umfeld Gespräche führen, ob eine Kandidatur zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll ist.
Der langjährige Kantonsrat Andreas Daurù strebt keine Kandidatur an, wie er auf Anfrage sagte. Der frühere Co-Präsident der Kantonalpartei will sich weiterhin im Kantonsrat engagieren.
Keine Ambitionen für eine Wahl in den Regierungsrat hat auch die aktuelle Parteispitze. Sowohl Co-Präsidentin Michèle Dünki-Bättig als auch Co-Präsident Jean-Daniel Strub stellten am Dienstag bereits an der Medienkonferenz mit Jacqueline Fehr klar, dass sie nicht kandidieren werden.
SP-Nationalrätin Céline Widmer konzentriert sich derzeit auf ihre Kandidatur als Stadträtin von Zürich. Sie hegt daher keine Ambitionen auf das Amt.