Darum gehts
- Hunderte versammelten sich am 6. Februar 2026 in Zürich zur Demo
- Knallkörper, Feuerwerkskörper und Kollision mit verletztem Polizisten an Demonstration
- Polizei erteilte Wegweisungen und stellte Vermummungsmaterial sicher
Nachdem in den sozialen Medien zu einer unbewilligten Demonstration im Zusammenhang mit den Ereignissen in Rojava aufgerufen worden war, besammelten sich um 19 Uhr mehrere Hundert, zum Teil vermummte, Personen auf dem Helvetiaplatz in der Stadt Zürich.
Nach einer kurzen Rede formierte sich ein Demonstrationszug und setzte sich in Bewegung, erklärt die Stadtpolizei Zürich in einer Mitteilung.
Unfall am Rande von Demo
Folgende Route wurde absolviert: Stauffacherstrasse – Langstrasse – Militärstrasse – Kasernenstrasse – Stauffacherstrasse – Badenerstrasse. Höhe Kalkbreitstrasse wurde ein Weitermarsch von der Polizei verhindert, so dass die Teilnehmenden wieder zurück in Richtung Helvetiaplatz marschierten, wo sich die Demonstration schliesslich auflöste. Auf der gesamten Umzugsroute wurden Handlichtfackeln und Feuerwerkskörper gezündet.
Am Rande der Demo kam es zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Töfffahrer der Stadtpolizei Zürich. Er wurde dabei verletzt und musste für weitere Abklärungen in ein Spital gebracht werden.
Vermummte rennen weg
Kurz nach 22.15 Uhr erhielt die Stadtpolizei Zürich zudem die Meldung, dass sich mehrere Dutzend Personen beim Generalkonsulat der Türkei im Kreis 6 versammelt hätten und Feuerwerkskörper gezündet werden. Beim Erscheinen der Einsatzkräfte ergriffen die Personen die Flucht. Ein Video eines Leserreporters zeigt, wie die Personen die Knallkörper zünden und anschliessend vor der Polizei wegrennen.
Es wurden Wegweisungen erteilt und diverses Vermummungsmaterial sichergestellt.