Tötungsdelikt vom Mai 2024
Mann (19) tötet Frau in Männedorf – psychiatrische Massnahme statt Gefängnis

Im Mai 2024 tötete ein psychisch kranker 19-Jähriger eine Frau in Männedorf. Die Staatsanwaltschaft fordert eine therapeutische Massnahme, da der Täter laut Gutachten schuldunfähig ist. Der Mann ist seit Mai 2024 in einer Klinik.
Im Mai 2024 tötete ein psychisch kranker 19-Jähriger eine Frau in Männedorf.
Foto: Leser-Reporter

Darum gehts

  • Strafuntersuchung zum Tötungsdelikt vom Mai 2024 in Männedorf abgeschlossen
  • Beschuldigter war zum Tatzeitpunkt 19 Jahre alt und psychisch schwer gestört
  • Seit 24. Mai 2024 wird er in geschlossener psychiatrischer Klinik behandelt
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Daniel MacherRedaktor News

Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich hat das Strafverfahren wegen des Tötungsdelikts vom Mai 2024 in Männedorf abgeschlossen. Ein damals 19-jähriger Mann wird beschuldigt, am 21. Mai 2024 im Almapark eine 35-jährige Frau getötet und einen 50-jährigen Mann leicht verletzt zu haben.

Die Tat sei nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft als Mord zu qualifizieren. Ein forensisches psychiatrisches Gutachten zeigt jedoch, dass der Beschuldigte zum Tatzeitpunkt an einer schweren psychotischen Störung litt und nicht schuldfähig war.

Seit 2024 in geschlossener Psychiatrie

Deshalb beantragt die Staatsanwaltschaft dem Bezirksgericht Meilen, statt einer Gefängnisstrafe eine freiheitsentziehende therapeutische Massnahme anzuordnen. Der geständige Beschuldigte befindet sich seit dem 24. Mai 2024 in einer geschlossenen psychiatrischen Klinik und wird dort behandelt.

Bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt die Unschuldsvermutung. Über weitere Details gibt die Staatsanwaltschaft aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes keine Auskunft.

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