Darum gehts
- Grossbrand am Sonntagmorgen in einer Wohnung im Kreis 9 in Zürich
- Eine Person verletzt, Wohnung unbewohnbar, Ursache des Feuers unklar
- Feuerwehr kämpfte über vier Stunden mit Brandschutt und Glutnestern
Am Sonntagmorgen musste ein Grossaufgebot der Feuerwehr in den Zürcher Kreis 9 zu einem Brand in einer Wohnung ausrücken. Durch das starke Feuer wurde die Wohnung in der Hohlstrasse in starke Mitleidenschaft gezogen. Eine Person musste verletzt hospitalisiert werden.
Die Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich (SRZ) wurde um Viertel vor neun Uhr alarmiert, dass der Balkon einer Wohnung im zweitobersten Geschoss eines Mehrfamilienhauses brenne. Beim Eintreffen der aufgebotenen Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr und der Sanität schlugen hohe Flammen aus den Fenstern der Wohnung.
Umgehend wurde eine Leitung durch das Treppenhaus verlegt, um einen ersten Löschangriff starten zu können. Dabei wurde klar, dass nicht nur der Balkon brennt, sondern die ganze Wohnung Feuer gefangen hatte.
Aufwendige Löscharbeiten
Das Feuer konnte nach einer kurzen Zeit unter Kontrolle gebracht werden. Durch die hohe Brandlast und den vielen Brandschutt wurde das Feuer jedoch immer wieder entfacht. Um sämtliche Brandnester finden zu können und so den Brand endgültig zu löschen, musste der Brandschutt aus der betroffenen Wohnung geräumt werden.
Sodass die Einsatzfähigkeit der Berufsfeuerwehr während dem über vier Stunden dauernden Einsatz gewährleistet werden konnte, rückten Angehörige der Milizfeuerwehr-Kompanie Süd in die Wache Süd zur Wachverstärkung ein. Ebenfalls wurde die Kompanie West aufgeboten, um die Berufsfeuerwehr am Einsatzort abzulösen, die verbliebenen Glutnester zu finden und den Brandschutt zu räumen.
Eine Person im Spital – Brandursache unklar
Ebenfalls musste der Rettungsdienst eine Person, die mit Rauch und Feuer in Kontakt gekommen war, medizinisch erstversorgen und hospitalisieren. Durch die engen Platzverhältnisse konnte die Autodrehleiter nicht im Innenhof abgestellt werden, weshalb die Hohlstrasse zeitweise durch die Stadtpolizei gesperrt werden musste.
Die betroffene Wohnung wurde stark in Mitleidenschaft gezogen und ist bis auf Weiteres unbewohnbar. Um die Sicherheit der Brandermittlung sowie späterer Begehungen der Wohnung sicherstellen zu können, wurde vorsorglich ein Statiker für die Beurteilung der Deckenkonstruktion aufgeboten.
Die Brandursache ist noch nicht geklärt und wird durch Spezialist*innen der Stadt- und Kantonspolizei untersucht. Im Einsatz standen neben der Berufs- und Milizfeuerwehr von SRZ auch ein Rettungswagen von Schutz & Rettung Zürich und mehrere Patrouillen der Stadtpolizei Zürich.