Sachschaden über eine Million Franken
Pneukran stürzt in Stallikon ZH um – Kranführer schwer verletzt

Am Donnerstagmorgen kam es in Stallikon ZH zu einem schweren Arbeitsunfall. Ein Pneukran stürzte aus noch ungeklärten Gründen um. Der Kranführer wurde aus der Fahrerkabine geschleudert und erlitt schwere Verletzungen.
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In Stallikon stürzte am Donnerstagmorgen ein Pneukran um. Der Kranführer wurde aus der Kabine geschleudert und schwer verletzt.
Foto: Kantonspolizei Zürich

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Pneukran stürzt an Strassenbaustelle Zürich um, Fahrer schwer verletzt
  • Sachschaden über eine Million Franken, Umweltgefahren durch Betriebsstoffe geprüft
  • Bergung dauert Tage, mehrere Einsatzkräfte vor Ort beteiligt
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Sandra MarschnerRedaktorin News-Desk

Am Donnerstagmorgen gegen 8.50 Uhr stürzte ein Pneukran aus noch ungeklärten Gründen an der Strassenbaustelle in der Bucheneggstrasse in Stallikon ZH um. Wie die Kantonspolizei Zürich in einer Medienmitteilung schreibt, stellte es das Chassis des sechsachsigen Spezialfahrzeugs auf, wodurch der Kranführer aus der Krankabine geschleudert wurde. Dabei wurde der 60-jährige Mann schwer verletzt. Arbeitskollegen betreuten den Verletzten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Per Rettungshelikopter wurde er in ein Spital gebracht. Spezialfirmen waren an der Baustelle damit beauftragt, einen Turmdrehkran zu demontieren. 

Die Unfallursache ist noch unklar und wird durch die Kantonspolizei Zürich zusammen mit der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis untersucht. Das Forensische Institut Zürich FOR sicherte zusammen mit Unfallspezialisten der Kantonspolizei die Spuren an der Unfallstelle.

Sachschaden über eine Million Franken

Der entstandene Sachschaden dürfte eine Million Franken weit übersteigen. Am neben stehenden Turmdrehkran wurden Beleuchtungskörper abgeschlagen; der Kran selbst wurde nicht beschädigt. Die Bergung des verunfallten Pneukrans ist anhand der lokalen Verhältnisse anspruchsvoll und dürfte sich über mehrere Tage erstrecken, schreibt die Kantonspolizei. Zudem sind Betriebsstoffe ausgetreten. Das AWEL prüft derzeit, welche Umweltschutzmassnahmen getroffen werden müssen. Die Bucheneggstrasse bleibt daher für mehrere Tage gesperrt.

Zusammen mit der Kantonspolizei standen der Rettungsdienst Spital Limmattal mit Notarzt, der Rettungsdienst von Schutz & Rettung Zürich, die Rega, die Feuerwehren Unteramt, Adliswil, sowie Stützpunkt Affoltern am Albis, ein Inspektor der GVZ, ein Drohnenspezialist von SRZ, das AWEL sowie die SUVA im Einsatz. 

Wegen der Bergungsarbeiten verlängert sich die ursprünglich bis Donnerstag geplante Vollsperrung der Bucheneggstrasse bis voraussichtlich Mitte nächster Woche. Der Verkehr wird grossräumig über den Albis beziehungsweise das Triemli umgeleitet. Fussgänger und geübte Mountainbiker können den parallel verlaufenden Wanderweg zwischen Rebhölzli und dem Wasserreservoir nutzen.

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