Neue Abstimmungsschablone
Blinde können in Zürich erstmals geheim abstimmen

Blinde und Sehbehinderte können bei der Volksabstimmung vom 30. November erstmals ohne fremde Hilfe abstimmen. Möglich macht dies eine Abstimmungsschablone des Bundes, die als erstes im Kanton Zürich getestet wird.
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Menschen mit Sehbeeinträchtigungen oder Blindheit können erstmals geheim abstimmen. Möglich machen dies eine Schablone mit Braille-Schrift und zugeschnittene Abstimmungszettel. Der Test wird im Kanton Zürich durchgeführt.
Foto: SZBLIND

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Blinde können Stimmzettel künftig selbständig mit Braille-Schablonen ausfüllen
  • Die Schablone ermöglicht sehbehinderten Personen, «Ja» oder «Nein» anzukreuzen
  • Ab 2026 in allen Kantonen verfügbar, derzeit Testphase im Kanton Zürich
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Stimmberechtigte mit starken Sehbehinderungen oder Blindheit konnten ihre Stimmzettel bisher nicht selbständig ausfüllen. Sie waren auf die Hilfe sehender Personen angewiesen.

Der Bund entwickelte nun eine taktile Kartonschablone mit Braille-Schrift, wie er am Donnerstag mitteilte. In diese Schablone werden Stimmzettel eingelegt, die dafür oben links abgeschnitten werden. In ausgestanzten Orientierungshilfen können die Sehbehinderten dann «Ja» oder «Nein» mit einem Stift nachfahren.

Während der Testphase gibt es die zugeschnittenen Stimmzettel ausschliesslich im Kanton Zürich und auch dort nur für die eidgenössischen Vorlagen. Im zweiten Halbjahr 2026 sollen die zugeschnittenen Stimmzettel und die Schablonen dann in allen Kantonen zur Verfügung stehen.

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