So haben Europol und Partner den «Cryptomixer» abgeschaltet
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Europol zeigt KI-Video:So hat Europol den «Cryptomixer» abgeschaltet

Millionen Bitcoin beschlagnahmt
Schlag gegen Krypto-Geldwäscherei im Kanton Zürich

Der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich ist es vergangene Woche gelungen, die Server-Infrastruktur eines im Kanton Zürich betriebenen sogenannten Bitcoin-Mixers auszuheben. Über diesen waren Milliardenerlöse aus Verbrechen gewaschen worden.
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Das Betriebskapital im Wert von rund 23 Millionen Franken in Bitcoin wurde sichergestellt.
Foto: Shutterstock

Darum gehts

  • Behörden zerschlagen organisierte Krypto-Geldwäsche im Kanton Zürich
  • Bitcoin im Wert von 23 Millionen und 12 Terabyte Daten sichergestellt
  • Ermittlungen zu Betreibern und Nutzenden von sogenanntem Bitcoin-Mixer laufen weiter
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Georg NopperRedaktor News

Nach monatelangen Ermittlungen von Stadt- und Kantonspolizei Zürich haben die Beamten vergangene Woche zugeschlagen. Eine unbekannte Täterschaft betrieb seit 2016 über eine Website einen sogenannten Bitcoin-Mixer, wie die Zürcher Staatsanwaltschaft, die Stadtpolizei Zürich und die Kantonspolizei Zürich in einer gemeinsamen Mitteilung schreiben. Über diesen wurden demnach Milliardenerlöse aus Verbrechen wie illegalen Darknet-Geschäften, Ransomware-Lösegeldzahlungen, betrügerischen Onlineshops oder Krypto-Diebstählen gewaschen.

Die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich lokalisierte zusammen mit Cyberspezialisten der Stadtpolizei Zürich und der Kantonspolizei Zürich im Rahmen umfangreicher Ermittlungen die Server-Infrastruktur im Kanton Zürich und legte diese Ende November 2025 still. Das Betriebskapital im Wert von rund 23 Millionen Franken in Bitcoin wurde sichergestellt, die Infrastruktur und die Domain wurden beschlagnahmt.

Länderübergreifende Ermittlungsgruppe

«Bei einem Bitcoin-Mixer werden einbezahlte Bitcoins durch eine Vielzahl von Transaktionen mit Bitcoins anderer Benutzer gemischt, um die Rückverfolgung zu verunmöglichen», heisst es in der Mitteilung. «Das Transaktionsvolumen betrug dabei weit über eine Milliarde Franken in Bitcoin, wobei der Gewinn der Betreiber auf mehrere Millionen Franken geschätzt wird.»

Für die Ermittlungen war mit Unterstützung von Eurojust und Europol eine länderübergreifende gemeinsame Ermittlungsgruppe gebildet worden. Diese ermöglichte eine enge Kooperation über Landesgrenzen hinaus und ein koordiniertes Vorgehen gegen die global agierende Täterschaft, wie die Zürcher Strafverfolgungsbehörden weiter schreiben.

Die Ermittlungen zu «den Betreibern und den Nutzenden» des Bitcoin-Mixers laufen weiter. «Hierzu werden insbesondere auch die ab der Infrastruktur gesicherten 12 Terabyte Daten ausgewertet», heisst es weiter. Wegen der laufenden Ermittlungen werden keine weiteren Angaben gemacht.

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