Kommunale Abstimmungen
Winterthur sagt Ja zur Stabilisierung der Pensionskasse

Die Winterthurer Stimmberechtigten haben die Vorlage zur Sanierung der Pensionskasse der Stadt mit 63,1 Prozent Ja-Stimmenanteil angenommen. Zudem wurden die Gegenvorschläge zu zwei Volksinitiativen angenommen, die einen Abbau von Strassenflächen fordern.
Publiziert: 09.06.2024 um 16:17 Uhr
In der Stadt Winterthur soll ein Teil der Strassenflächen in Grünflächen umgewandelt oder ausschliesslichem dem öffentlichen Verkehr sowie dem Fuss- und Veloverkehr zur Verfügung stehen. Die Stimmberechtigten haben zwei entsprechende Gegenvorschläge zu Volksinitiativen angenommen. (Symbolbild)
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SDASchweizerische Depeschenagentur

Die Vorlage zur Sanierung der Pensionskasse wurde mit 20'584 Ja-Stimmen gegen 12'056 Nein-Stimmen gutgeheissen, wie die Stadt Winterthur am Sonntag mitteilte. Die Stimmbeteiligung betrug 46,6 Prozent.

Keine Mehrheit fanden die beiden städtischen Volksinitiativen «Gute-Luft-Initiative» (59,3 Prozent Nein-Stimmen) und die «Zukunfts-Initiative» (61,8 Prozent Nein-Stimmen). Bei beiden Initiativen wurde jedoch der jeweilige Gegenvorschlag angenommen.

Die «Gute-Luft-Initiative» forderte, dass in den nächsten zehn Jahren jährlich mindestens 0,5 Prozent der Strassenfläche in Grünraum mit Bäumen umgewandelt wird.

Der Gegenvorschlag sieht vor, dass rund die Hälfte der von der Initiative geforderten Fläche zumindest entsiegelt werden soll bis ins Jahr 2040. Der Gegenvorschlag erhielt 52,3 Prozent Ja-Stimmen.

Die «Zukunfts-Initiative» verlangte, dass innert zehn Jahren jährlich mindestens 0,5 Prozent der Strassenfläche in Flächen für öffentlichen Verkehr sowie Fuss- und Veloverkehr umgewandelt werden.

Der Gegenvorschlag sieht vor, dass praktisch die selbe Fläche wie von der Initiative gefordert bis in 15 Jahren dem öffentlichen Verkehr, sowie Velo- und Fussverkehr umgewidmet werden soll. Der Gegenvorschlag erhielt 50,3 Prozent Ja-Stimmen.

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