Infektionsweg unklar
Krätze-Ausbruch in Kaserne Kloten

Zwei Angehörige der Schweizer Armee haben sich in der Kaserne in Kloten ZH mit Krätze infiziert. Die Armee leitete eine sofortige Behandlung aller Betroffenen ein und räumt Teile der Kaserne.
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In der Kaserne in Kloten kam es zu einem Krätze-Ausbruch.
Foto: Schweizer Armee

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Krätze-Ausbruch in Kaserne Kloten, zwei Rekruten infiziert
  • Rekruten erhalten umfassende Therapie, um Verbreitung zu verhindern
  • Inkubationszeit der Krätze beträgt zwei bis sechs Wochen
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Valentin KöpfliRedaktor News

In der Kaserne in Kloten ZH kam es zu einem Krätze-Ausbruch, zwei Rekruten haben sich infiziert. Das bestätigt eine Armeesprecherin auf Anfrage von Blick. Als Reaktion darauf werden alle Rekruten der betroffenen Kompanie behandelt. «Die Therapie umfasst eine erste Behandlung – Dusche, Creme, Tablette – sowie einen zweiten Durchgang nach sieben bis zehn Tagen», erklärte Armeesprecher Stefan Hofer gegenüber «20 Minuten». Danach dürften sich die betroffenen Rekruten wieder frei in der Gesellschaft bewegen.

Um eine Verbreitung zu verhindern, wurden die persönlichen Gegenstände der Rekruten in Müllsäcke verpackt, wie das Newsportal weiter berichtet. Die betroffenen Bereiche der Kaserne wurden geräumt, gereinigt und die Bettwäsche ersetzt. Der genaue Infektionsweg ist aufgrund der langen Inkubationszeit von zwei bis sechs Wochen nicht mehr nachvollziehbar.

Eine Übertragung durch vorherige Nutzer der Kaserne wird jedoch ausgeschlossen, da die Milben ausserhalb des Wirts nur kurze Zeit überleben. Auch eine Infektion im militärischen Alltag sei eher unwahrscheinlich, weil die Übertragung mit Krätze über längeren Hautkontakt erfolge.

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