Darum gehts
- Im Alpamare Pfäffikon bleiben zwei von zwölf Rutschbahnen gesperrt
- Das Rost in der Betondecke reduzierte die Tragfähigkeit um weniger als ein Prozent
- Reparatur und Korrosionsschutz sollen Sicherheit für Gäste gewährleisten
Im Alpamare in Pfäffikon sind seit über zwei Wochen zwölf Rutschbahnen gesperrt. Anfangs hiess es, die Durchgangspassage zu den Bahnen habe ein technisches Problem.
Wie der «Tages-Anzeiger» berichtet, liegt die Ursache jedoch woanders: Die Betreiberin Bad Seedamm AG entdeckte verrostete Armierungen in der Decke des Gebäudes.
«Es war etwa 100 Gramm Material, welches die Betondecke verlassen hat. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Abplatzung von Oberflächenschichten», wird die Betreiberin zitiert.
Sperrung soll in Kürze aufgehoben werden
Die betroffenen Stellen sollen nun repariert oder mit Korrosionsschutz behandelt worden sein. Auf Nachfrage des «Tages-Anzeigers» schreibt die Betreiberin: «Die Tragfähigkeit der Decke hat um weniger als ein Prozent abgenommen.» Der Bereich soll, «wie ohnehin geplant», saniert werden.
Die Sperrung der Rutschbahnen sei eine reine Vorsichtsmassnahme und solle «in Kürze aufgehoben» werden – allerdings nur bei zehn von zwölf Bahnen. Zwei bleiben weiterhin gesperrt. «Um auch künftig die Personensicherheit nicht zu gefährden, wurden klar definierte Aufenthaltsbereiche für die Gäste festgelegt», begründet das Unternehmen die Entscheidung.