In der Nacht auf Montag erfasste die Kantonspolizei Schwyz eine besonders schwere Geschwindigkeitsüberschreitung auf der Gersauerstrasse in Brunnen SZ. Ausserorts auf einem auf 60 km/h begrenzten Abschnitt raste ein 28-jähriger Autofahrer mit einer Netto-Geschwindigkeit von 150 km/h!
Die Kantonspolizei führte zu diesem Zeitpunkt eine semistationäre Geschwindigkeitskontrolle durch, heisst es in einer Medienmitteilung am Dienstag. Kurz vor 2 Uhr morgens erfasste das Messgerät dann ein Auto, welches mit 150 km/h statt der erlaubten 60 km/h in Richtung Gersau unterwegs war. Die Polizei konnte einen 28-jährigen Mazedonier ermitteln, der verdächtigt wird, das betreffende Fahrzeug zum Zeitpunkt der Geschwindigkeitsüberschreitung gelenkt zu haben. Zudem stellte sich heraus, dass er keinen gültigen Führerausweis besass.
Autolenker drohen bis zu vier Jahr Haft
Der Beschuldigte muss sich nun unter anderem wegen qualifiziert grober Geschwindigkeitsüberschreitung, dem sogenannten Rasertatbestand, vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz verantworten. Neben dem Entzug des Führerscheins, droht dem Lenker eine Freiheitsstrafe von einem bis vier Jahren.
Die Kantonspolizei Schwyz erinnert daran, dass sie im Verkehr zwar auf Prävention setzt, Raser aber mit gezielter Repression rechnen müssen. Geschwindigkeitskontrollen können im ganzen Kanton zu jeder Zeit und an jedem Tag durchgeführt werden.