Pilotprojekt in Kriens LU
Wie Ranger im Pilatusgebiet Natur und Tourismus verbinden

Die Stadt Kriens führt ein einjähriges Pilotprojekt zur Besucherlenkung im Pilatusgebiet und am Sonnenberg durch. Ein Rangerdienst soll helfen, Natur zu schützen und Freizeitaktivitäten nachhaltig zu ermöglichen, teilte die Stadt am Montag mit.
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In den Wäldern der Stadt Kriens LU soll ein Rangerdienst dazu beitragen, das Miteinander von Natur und Erholung zu sichern. (Symbolbild)
Foto: HARALD SCHNEIDER

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Rangerdienst informiert Besucher über Naturschutz und ökologisches Verhalten
  • Projekt fördert Verständnis für Schutzmassnahmen durch Dialog mit Besuchenden
  • Krienser Gebiet umfasst wertvolle Flächen wie Moore und BLN-Teile
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Seit Juni informiert ein Rangerdienst die Besucherinnen und Besucher über ökologische Werte, Schutzvorgaben und richtiges Verhalten. Die Ranger geben Wanderempfehlungen, zeigen Flora und Fauna und stehen als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung. Auch in der Zentralschweiz hätten solche Dienste bereits positive Erfahrungen gebracht, hiess es in der Mitteilung der Stadt Kriens.

Ziel des Projekts sei es, seltene Lebensräume zu bewahren, Wildtieren Rückzugsorte zu sichern und Menschen die Landschaft respektvoll erleben zu lassen, hiess es im Communiqué.

Wildrückzugsgebiet trifft auf Tourismusregion

Im Dialog mit den Besuchenden soll das Verständnis für Schutzmassnahmen gefördert werden, wird Stadtrat Maurus Frey (Grüne) in der Mitteilung zitiert. Mit dem Pilotbetrieb werde ausgewertet, welchen Mehrwert er für Natur und Erholung bringe.

Das Krienser Gemeindegebiet zwischen der Talstation und der Fräkmüntegg und Sonnenberg umfasst ökologisch wertvolle Flächen wie Hoch- und Flachmoore, Wildrückzugsgebiete und Teile des Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkmäler (BLN). Gleichzeitig wird die Region intensiv für Freizeitaktivitäten genutzt.

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