Um den Bahnhofplatz zu entlasten und um mehr direkte Verbindungen zwischen den Aussenquartieren der Stadt Luzern zu schaffen, sollen auf den Fahrplanwechsel 2026 weniger Buslinien beim Bahnhof wenden. Die neuen Durchmesserlinien benötigen aber auch Perrons.
Das Projekt sieht eine neue Doppelhaltekante entlang der Pilatusstrasse in Richtung Kantonalbank vor. Zusätzlich sollen die Perrons beim Torbogen neu organisiert werden.
Nicht in den 3,8 Millionen Franken enthalten sind die Kosten für die Änderungen an der Fahrleitung. Diese belaufen sich nach Angaben des Regierungsrats auf 1,5 Millionen Franken und werden vom städtischen Busunternehmen VBL AG übernommen. Der Bund dürfte sich mit 40 Prozent an den Kosten für die Perrons und die Fahrleitung beteiligen.
Gegen den Kredit war die SVP, weil es sich bei den neuen Perrons nur um eine Übergangslösung handle. Auch der Standort der Bushaltestelle auf der Pilatusstrasse stiess auf Kritik.
Die SP bezeichnete die neuen Busperrons dagegen als «Meilenstein». Ihre Sprecherin wies zudem darauf hin, dass es eine Übergangslösung für 20 Jahre sei. Auch Mitte, FDP, Grüne und GLP unterstützten die Vorlage.