Hochschulen
Universität Luzern will bei den Professoren sparen

Drei Fakultäten der Universität Luzern können ihre Ausgaben nicht mit ihren Einnahmen decken. Um dieses strukturelle Defizit zu beseitigen, sollen sie vor allem bei den Professuren sparen und wenig nachgefragte Studiengänge einstellen.
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Die Universität Luzern hat ein strukturelles Defizit. (Archivaufnahme)
Foto: URS FLUEELER

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Universität Luzern spart zwei Millionen Franken durch strukturelle Massnahmen
  • Einzelne kleine Fächer werden eingestellt, um Kosten zu senken
  • Betroffen sind drei Fakultäten mit Einsparungen von insgesamt 1,7 Millionen Franken
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Wie die Universität Luzern am Donnerstag mitteilte, bremst das strukturelle Defizit die Entwicklung der Institution. Mit den Massnahmen in den nächsten Jahren sollen total zwei Millionen Franken eingespart werden. Beschlossen wurden sie vom Universitätsrat.

Betroffen sind die Theologische Fakultät mit 0,5 Millionen Franken, die Kultur- und Sozialwissenschaftliche Fakultät mit 0,9 Millionen Franken und die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät mit 0,3 Millionen Franken. Zudem soll die Verwaltung einen Sparbeitrag von 0,2 Millionen Franken leisten.

Die Einsparungen sollen mit strukturellen Massnahmen erzielt werden. Gewisse Professuren sollen nach der Emeritierung nicht wiederbesetzt werden, teilte die Universität mit. Es solle mehr Assistenzprofessuren statt Ordinariate geben oder Professuren mit weniger Assistenzstellen ausgestattet werden. Auch einzelne kleine Fächer sollen eingestellt werden.

Das humanwissenschaftliche Profile der Universität und ihre Attraktivität würden durch die Sparmassnahmen nicht gefährdet, hiess es in der Mitteilung.

Nicht unter das Sparprogramm fallen die drei weiteren Fakultäten, die Rechtswissenschaftliche Fakultät, die Fakultät für Gesundheitswissenschaften und Medizin sowie die Fakultät für Verhaltenswissenschaften und Psychologie.

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