6 Jahre nach erstem Übergriff
DNA-Spuren lösen Vergewaltigungsfälle in Luzern

Zwei sexuelle Übergriffe an Bahnhöfen in Entlebuch und Wolhusen konnten dank DNA-Analysen einem Mann zugeordnet werden. Der Täter verstarb während des laufenden Strafverfahrens im Jahr 2025.
Umfangreiche Ermittlungen führten die Polizei zu einem verdächtigen Mann aus Eritrea.
Foto: ALEXANDRA WEY

Darum gehts

  • Sexuelle Übergriffe an Bahnhöfen in Luzern, Täter identifiziert und verstorben
  • DNA-Spuren führten zu einem Verdächtigen aus Eritrea
  • Zwei Vorfälle in den Jahren 2019 und 2024 an verschiedenen Bahnhöfen
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Johannes HilligRedaktor News

Im Kanton Luzern kam es in den Jahren 2019 und 2024 zu versuchten Vergewaltigungen an den Bahnhöfen in Entlebuch und Wolhusen. Dank intensiven Ermittlungen und DNA-Spuren konnten die Luzerner Strafverfolgungsbehörden den Täter identifizieren. Der Mann ist inzwischen verstorben.

Ende September 2019 wurde am Bahnhof Entlebuch eine Frau Opfer eines sexuellen Übergriffs. Ein damals unbekannter Mann verfolgte sie, drückte sie zu Boden und bedrängte sie. Dem Opfer gelang die Flucht. Da der Täter trotz intensiven Untersuchungshandlungen nicht ermittelt werden konnte, sistierte die Staatsanwaltschaft Sursee das Verfahren.

Spuren führten zu einem Mann aus Eritrea

Im Dezember 2024 ereignete sich ein weiterer Übergriff am Bahnhof Wolhusen. Ein vorerst unbekannter Täter bedrängte eine Frau sexuell und griff sie an. Passanten schritten ein, worauf der Täter flüchtete. Das Opfer erlitt leichte Verletzungen.

In beiden Fällen stellte die Luzerner Polizei DNA-Material sicher. Umfangreiche Ermittlungen führten die Polizei zu einem verdächtigen Mann aus Eritrea. Seine DNA stimmte schliesslich mit dem an den Tatorten gefundenen DNA-Material überein. Während des laufenden Strafverfahrens verstarb der Beschuldigte im Jahr 2025, weshalb die Staatsanwaltschaft die Verfahren jetzt eingestellt hat.

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