Darum gehts
- Zeitumstellung zur Sommerzeit erfolgt
- Uhren werden eine Stunde vorgestellt
- EU-Pläne zur Abschaffung der Zeitumstellung wurden nicht umgesetzt
- Atomuhren in der Schweiz weisen nach 30 Millionen Jahren eine Sekunde Unterschied auf
Die Uhren in der Schweiz und in den meisten europäischen Ländern sind in der Nacht auf Sonntag um eine Stunde vorgestellt worden. Es gilt wieder die Sommerzeit. Der Sonntag dauert damit nur 23 Stunden.
Um 2 Uhr wurden die Uhren auf 3 Uhr vorgestellt. Die Umstellung zur Sommerzeit, die offizielle «mitteleuropäische Sommerheit» (MESZ) heisst, beginnt jeweils am letzten Märzsonntag und endet am letzten Oktobersonntag.
Die Sommerzeit 2026 dauert 30 Wochen, also 7 Monate, beziehungsweise 210 Tage. In der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober 2026 werden die Uhren dann um 3 Uhr wieder auf 2 Uhr und die sogenannte Normalzeit zurückgestellt.
Politisches Thema
Vor allem in den Schweizer Nachbarstaaten ist eine mögliche Abschaffung der saisonal bedingten Zeitumstellung zu einem politischen Thema geworden. Die Europäische Union legte konkrete Pläne vor, allerdings zogen die Mitgliedsstaaten nicht mit. Kritikerinnen und Kritiker der Zeitumstellung beklagen negative Auswirkungen für die Gesundheit und das Tierwohl.
Ob die Uhr für die Sommerzeit eine Stunde vor- oder zurückgestellt wird, führt oft zu Verwirrung. Verschiedene Eselsbrücken sollen Abhilfe schaffen:
- Im Frühjahr stellt man die Gartenmöbel vor die Tür. Im Herbst stellt man sie zurück in den Schuppen.
- Im Frühling ist man leichter bekleidet. Im Herbst geht das wieder zurück, und man trägt wieder mehr Stoff.
- Die 2-3-2-Regel (angelehnt an die Computerschnittstelle RS-232): Im Frühling wird die Uhrzeit von 2 auf 3 Uhr gestellt. Im Herbst von 3 auf 2 Uhr.
- Im Winter sind die Temperaturen im Minus-, im Sommer dann wieder im Plus-Bereich.
- Im Frühjahr, wenn es wieder wärmer wird, dehnt sich die Zeit aus – die Uhr wird vorgestellt. Im Herbst, wenn es wieder kälter wird, zieht sich die Zeit zusammen – die Uhr wird zurückgestellt.
- Für alle Englischsprechenden: Spring forward, fall back!
- Und ganz doof: Im Sommer wird die Uhr vorgestellt – beide mit «o».
- Im Frühjahr stellt man die Gartenmöbel vor die Tür. Im Herbst stellt man sie zurück in den Schuppen.
- Im Frühling ist man leichter bekleidet. Im Herbst geht das wieder zurück, und man trägt wieder mehr Stoff.
- Die 2-3-2-Regel (angelehnt an die Computerschnittstelle RS-232): Im Frühling wird die Uhrzeit von 2 auf 3 Uhr gestellt. Im Herbst von 3 auf 2 Uhr.
- Im Winter sind die Temperaturen im Minus-, im Sommer dann wieder im Plus-Bereich.
- Im Frühjahr, wenn es wieder wärmer wird, dehnt sich die Zeit aus – die Uhr wird vorgestellt. Im Herbst, wenn es wieder kälter wird, zieht sich die Zeit zusammen – die Uhr wird zurückgestellt.
- Für alle Englischsprechenden: Spring forward, fall back!
- Und ganz doof: Im Sommer wird die Uhr vorgestellt – beide mit «o».
Exakte Weltzeit
In der Schweiz ist das Bundesamt für Metrologie (Metas) für die Zeit zuständig. Es unterhält in seinen Laboratorien mehrere Atomuhren und beteiligt sich damit an der Realisierung der koordinierten Weltzeit (Universal Time Coordinated), wie es im Vorfeld der aktuellen Zeitumstellung mitteilte.
Zur Feinjustierung der Weltzeit gibt es weltweit rund ein Dutzend besonders genaue Atomuhren, sogenannte Primärfrequenznormale. Eine dieser Uhren steht auch beim Metas in Wabern bei Bern. Diese Fontaine Continue Suisse läuft so genau, dass es 30 Millionen Jahre dauert, bis zwei dieser speziellen Uhren eine Sekunde Unterschied aufweisen.