Darum gehts
- Lawine tötet Skitourengänger am 30. Januar 2026 bei Evolène
- 47-jähriger Schwede stirbt trotz Reanimationsmassnahmen vor Ort
- Lawine löste sich auf 2’850 Metern, Gruppe aus fünf Personen betroffen
Am Freitag löste sich unterhalb der «Roussette» auf dem Gemeindegebiet von Evolène eine Lawine. Ein Skitourengänger kam dabei ums Leben. Eine Gruppe von fünf Skitourengängern befand sich auf der Abfahrt auf den nord-nordöstlich exponierten Hängen der Roussette oberhalb von Evolène. Kurz nach 15 Uhr löste sich auf einer Höhe von 2’850 Metern eine Lawine, welche einen der Skitourengänger mitriss und verschüttete.
Seine Begleiter konnten ihn lokalisieren und aus den Schneemassen bergen. Sie leiteten daraufhin umgehend Reanimationsmassnahmen ein. Die von der Kantonalen Walliser Rettungsorganisation (KWRO) aufgebotenen
Rettungskräfte sowie die Kantonspolizei begaben sich mit zwei Helikoptern der Air-Glaciers zum Ereignisort. Trotz der Erstversorgung verstarb der Skitourengänger, ein 47-jähriger Schwede, noch vor Ort.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.