«Rund 30 Personen wurden evakuiert»
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Polizei zur Zugentgleisung:«Rund 30 Personen wurden evakuiert»

29 Passagiere evakuiert – fünf Personen verletzt
Zug in Goppenstein VS wegen Lawine entgleist

In Goppenstein VS ist ein Zug entgleist. Grund für den Unfall ist eine Lawine. Laut der Kantonspolizei wurden bei dem Unglück fünf Personen verletzt.
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Ein Bahntraktor ist am Bahnhof Goppenstein im Einsatz, um die Gleise zu räumen.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Zug entgleist bei Goppenstein VS am Montagmorgen, mehrere Verletzte vermutet
  • Strecke zwischen Goppenstein und Brig auch wegen Lawine gesperrt
  • Im entgleisten Zug befanden sich insgesamt 30 Reisende
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.

Am Montagmorgen meldet die Kantonspolizei Wallis auf der Plattform X, dass bei Goppenstein VS ein Zug entgleist ist. Grund für den Unfall ist eine Lawine, bestätigt eine Sprecherin der BLS.

Der Zug ist auf die kurz zuvor abgegangene Lawine aufgefahren. Zum Zeitpunkt des Unfalls waren 29 Passagiere an Bord. Laut einer Mitteilung der Kantonspolizei Wallis wurden fünf Personen verletzt, eine davon musste ins Spital nach Sitten transportiert werden. Die anderen vier konnten vor Ort durch die Rettungskräfte behandelt werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Nach Blick-Informationen ist der Lokführer unter den Verletzten.

Alle Passagiere evakuiert

Laut «Pomona» ist der Zug im Bereich Stockgrabe zwischen Goppenstein und Hohtenn VS entgleist. Der Verkehr ist laut den SBB bis mindestens um 4 Uhr am Dienstagmorgen unterbrochen. Ein Bus-Ersatzverkehr zwischen Goppenstein und Gampel wurde eingerichtet, um die Weiterfahrt zu gewährleisten.

Die BLS sagt gegenüber Blick, dass es sich bei dem verunfallten Zug um einen Regioexpress handelt, der um etwa 6 Uhr von Spiez BE aus losgefahren ist. Um 10 Uhr gibt die Kantonspolizei bekannt, dass alle Personen aus dem Zug evakuiert wurden.

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Am Donnerstag gab es in der Region Goppenstein bereits einen Lawinenniedergang. Verletzte gab es damals keine. Das Bundesamt für Strassen Astra sprach laut SRF von einem Extremereignis. Ein Sprecher sagte dem Sender, man habe die Lawine eigentlich am Nachmittag sprengen wollen. Sie rutschte allerdings früher ab als gedacht.

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