Der Walliser Staatsrat ergreift erste Massnahmen nach dem verheerenden Brand in Crans-Montana. Er hat unter anderem entschieden, den Brandopfern eine Soforthilfe zu gewähren, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. «Für jedes Opfer, das ins Spital eingeliefert wurde oder verstorben ist, wird ein Pauschalbetrag von 10’000 Franken zur Verfügung gestellt», schreibt der Kanton.
Auf Wunsch mehrerer Personen und Organisationen, die Spenden überweisen möchten, hat die Regierung zudem ein Konto eingerichtet, auf das diese spontanen Zahlungen eingezahlt werden können. Der Staatsrat plant die Gründung einer unabhängigen Stiftung, welche die Spenden und deren Verteilung verwalten wird. Alle auf das eröffnete Konto eingezahlten Beträge werden an die Stiftung überwiesen, sobald diese eingerichtet ist. Die Modalitäten für die Verteilung dieser Spenden werden zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt.
Die Regierung hat ebenfalls beschlossen, die Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen in Einrichtungen zu verbieten, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Ausserdem fand ein Treffen mit Mitgliedern des Präsidiums des Verbandes der Walliser Gemeinden statt, um eine verstärkte Unterstützung für die Gemeinden zu koordinieren.