«Ursache ihres Todes ist noch nicht vollständig geklärt»
Schweizer Diplomatin (†49) stirbt plötzlich in den Ferien

Eine leitende Mitarbeiterin (49) der Schweizer Botschaft in Neuseeland ist in ihren Ferien aus dem Leben gerissen worden. Ihr oberster Chef, Bundesrat Ignazio Cassis (63), zeigt sich tief betroffen.
Publiziert: 31.07.2024 um 11:00 Uhr
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Aktualisiert: 31.07.2024 um 18:15 Uhr
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Die Schweizer Botschaft trauert um ihre Kollegin.
Foto: Zvg

Sie wollte sich von ihrer Arbeit in der Schweizer Botschaft erholen, kam dafür extra den langen Weg von Neuseeland in die Schweiz und Deutschland. Doch dabei kam Alina S.* (†49) am 25. Juli ums Leben, wie neuseeländische Medien berichten.

Auf Anfrage von Blick bestätigt das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), dass eine Schweizer Mitarbeiterin der Schweizer Botschaft in Neuseeland verstorben ist. «Das EDA und sein Vorsteher Bundesrat Ignazio Cassis sind tief betroffen vom Todesfall und sprechen der Familie ihr Beileid aus. Bundesrat Ignazio Cassis hat der Trauerfamilie kondoliert. Das Departement steht mit der Familie der verstorbenen Mitarbeiterin in Kontakt.»

Der Schweizer Botschafter in Neuseeland, Viktor Vavricka, sagte gegenüber dem neuseeländischen Portal Stuff, dass die 49-Jährige freigenommen habe, um in die Schweiz und nach Deutschland zu reisen. Der Zweck ihrer Reise war es unter anderem, die Abschlussfeier ihres Sohnes zu besuchen.

«Die Ursache ihres Todes ist noch nicht vollständig geklärt, aber es sieht so aus, als ob es sich um eine bakterielle Infektion handelte, die zu einer Sepsis und schliesslich zu Herzversagen führte. Es ging sehr schnell.»

«Sie segelte und wanderte viel»

Die zweifache Mutter, die seit 2021 in ihrer jetzigen Funktion tätig war, hatte rund 30 Jahre lang für den Schweizer Auswärtigen Dienst gearbeitet.

«Sie war wirklich fit und gesund, sie war sehr aktiv», so Vavricka weiter. «Sie segelte und wanderte viel. Sie hat sich wirklich engagiert und genoss das, was Neuseeland zu bieten hat, in vollen Zügen.» Die Botschaft stehe in «sehr engem Kontakt» mit ihrer Familie in der Schweiz sowie mit ihrem Partner in Wellington. «Das ist ein grosser Schock für die ganze Familie und sie versuchen, mit der Situation fertig zu werden und sich zu organisieren.»

Sie war eine engagierte Diplomatin

Ausserdem postete Vavricka auf Linkedin: «In einer diplomatischen Mission im Ausland werden die Kollegen mehr als nur Mitarbeiter, sie werden zur Familie. Ich verliere eine verlässliche Freundin und eine geschätzte Sparringpartnerin. Wir werden sie immer in Erinnerung behalten.»

Ein Sprecher des neuseeländischen Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten und Handel sagte, das Ministerium habe der Schweizer Botschaft und dem Schweizer Aussenministerium sein Beileid ausgesprochen: «Frau S. war eine engagierte und hochprofessionelle Diplomatin, und wir schätzen den Beitrag, den sie zu den hervorragenden Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern geleistet hat, sehr.»

* Name geändert  

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