Darum gehts
- Skifahrerin in Arosa am Freitagnachmittag vermisst gemeldet, später tot gefunden
- Suche nahe der Hörnlipiste führte zu tragischem Fund
- Mehrere Rettungskräfte und Angehörige beteiligt, Unfallhergang wird untersucht
Am Freitagnachmittag wurde in Arosa eine Skifahrerin als vermisst gemeldet. Die Behörden leiteten daraufhin eine grossangelegte Suchaktion ein, schreibt die Kantonspolizei Graubünden in einer Mitteilung. Die 21-Jährige sei bei einen Selbstunfall gestorben, bestätigt eine Sprecherin der Kapo gegenüber Blick.
Die Skifahrerin wurde wenige Stunden später unweit der Hörnlipiste lokalisiert und konnte nur noch tot geborgen werden, heisst es weiter. An der Suchaktion waren neben der Kapo und weiteren Rettungskräften auch Angehörige der 21-Jährigen beteiligt. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft klärt die Kapo jetzt den genauen Unfallhergang ab.
Zweiter tödlicher Unfall in einer Woche
Es ist die zweite Tragödie in einem Bündner Skigebiet innert kurzer Zeit. Am Sonntag wurde ein 38-jähriger Snowboarder von einer Lawine verschüttet. Er war zusammen mit einem Freund abseits der Piste im Skigebiet Parsenn unterwegs, als sich das Schneebrett löste.
Die Begleitperson alarmierte umgehend die Rettungskräfte und begann mit der Suche. Der verschüttete Schweizer konnte nur noch tot geborgen werden.