«Tiere nicht berühren»
Vogelgrippevirus bei totem Schwan im Kanton Uri festgestellt

Bei einem verendeten Schwan im Kanton Uri wurde das Vogelgrippevirus festgestellt. Es ist der erste Nachweis in der Schweiz in dieser Saison.
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Das Virus wurde im Kanton Uri festgestellt. (Symbolbild)
Foto: imago/Ukrinform

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Erster Vogelgrippefall der Saison in der Schweiz
  • Kontroll- und Beobachtungsgebiete zum Schutz der Geflügelhaltung
  • Tiere nicht berührern
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Denis MolnarJournalist

«Am 11. November 2024 wurde bei einem toten Schwan im Kanton Uri das Vogelgrippevirus H5N1 festgestellt», heisst es in einer Mitteilung vom 13. November.

«Der Schwan wurde im Gebiet des Reussdeltas aufgefunden. Es handelt sich um den ersten Nachweis in der Schweiz in dieser Saison.» Das Laboratorium der Urkantone habe in Absprache mit dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) ein Kontroll- und ein Beobachtungsgebiet eingerichtet.

Dynamische Lage

Das Kontrollgebiet umfasse das Gebiet im Umkreis von einem Kilometer, das Beobachtungsgebiet habe einen Radius von drei Kilometern. In diesen Gebieten gelte für Halter von Geflügel Anforderungen, um den potenziellen Einzug des Virus in die Geflügelhaltung zu verhindern. «Die Anforderungen beinhalten Biosicherheitsmassnahmen und Schutzmassnahmen zur Verhinderung eines Kontakts des Hausgeflügels mit Wildvögeln.»

Die Situation in Europa sei aktuell dynamisch, hiesst es weiter. Das BLV beobachte die Lage in der Schweiz und im Ausland aufmerksam. «Der Bevölkerung wird empfohlen, tote Wildvögel nicht zu berühren. Sie sollen der kantonalen Jagdverwaltung beziehungsweise Wildhut mit dem genauen Standort gemeldet werden.»

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