Schick Blick deine Schnee-Videos – es lohnt sich!
1:01
Wo ist es weiss in der Schweiz:Schick Blick deine Schnee-Videos – es lohnt sich!

Im Skigebiet Grimentz-Zinal braucht es gute Nerven
Riesen-Ansturm auf Tellerli-Lift

Wintercomeback in der Schweiz! In wenigen Tagen fällt in manchen Alpenregionen so viel Schnee wie im ganzen bisherigen Winter. Bereits am Montag gab es vielerorts ein weisses Wunder. Der Schnee soll teilweise bis Dienstag anhalten. Die aktuellen Entwicklungen im Ticker.
Kommentieren
1/7
Obergesteln VS erwachte am Montagmorgen unter einer dicken Schneedecke.
Foto: Leserreporter

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Starkschneefälle bis Dienstag: Bis zu einem Meter Neuschnee in Alpenregionen
  • Starke Winde mit bis zu 120 km/h gefährden Bergregionen und Flachland
  • Lawinengefahr steigt: Gefahrenstufe 4 für Wallis, Alpennordhang und Graubünden
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
Blick_APP_DE_WeissRot_XXXHDPI-1024x1024_RGB.png
Blick Newsdesk
17.02.2026, 13:56 Uhr

Schick uns deine Bilder und Videos!

Befindest du dich aktuell in der Gefahrenzone oder bist eingeschneit? Werde zum Leserreporter, schick uns deine Aufnahmen und erzähl uns deine Geschichte! Entweder via App oder Whatsapp +41 79 813 80 41

18.02.2026, 16:14 Uhr

Schnee-Ticker beendet

An dieser Stelle beenden wir diesen Ticker zur Schnee-Situation in der Schweiz. Wir halten dich auf Blick.ch weiter auf dem Laufenden.

18.02.2026, 13:58 Uhr

Coop beliefert Verkaufsstellen im Saastal per Helikopter

Das Saastal ist derzeit wegen einer Strassensperre nur schwer erreichbar. Um die Grundversorgung sicherzustellen, greift Coop heute Mittwoch, 18. Februar 2026, zu einer aussergewöhnlichen Massnahme: Die Supermärkte in Saas-Fee und Saas-Grund werden per Helikopter beliefert.

Damit sollen Frischprodukte, Lebensmittel und andere wichtige Güter trotz der gesperrten Strasse zuverlässig in die Verkaufsstellen gelangen. Die Coop-Verkaufsregion Bern koordiniert die Helikopterflüge in enger Absprache mit den zuständigen Behörden sowie den Geschäftsleitungen der betroffenen Filialen. Ziel ist es, die Versorgung sowohl der ortsansässigen Bevölkerung als auch der Feriengäste aufrechtzuerhalten.

Die Detailhändlerin betont, dass sie die Situation laufend beobachtet und im ständigen Austausch mit den lokalen Behörden steht. So wird sichergestellt, dass unter den erschwerten winterlichen Bedingungen weiterhin alle wichtigen Produkte verfügbar sind. Coop leistet damit einen wichtigen Beitrag, um die Auswirkungen der Strassensperre für die Menschen im Saastal möglichst gering zu halten.

18.02.2026, 13:03 Uhr

Neue Hiobsbotschaft aus Goppenstein VS

Die Bergung des in Goppenstein VS entgleisten Zuges verzögert sich.
Foto: keystone-sda.ch

Die Bahnstrecke zwischen Goppenstein und Brig wird voraussichtlich erst am Montagmorgen wieder in Betrieb genommen. Die Bergung des am Montag havarierten Zuges ist wegen der hohen Lawinengefahr nicht möglich, wie die BLS am Mittwoch mitteilte.

Die Bergungsarbeiten müssen wegen der angespannten Wettersituation und der hohen Lawinengefahr verschoben werden, wie es weiter in der Mitteilung hiess. Die voraussichtliche Wiederinbetriebnahme der Bahnstrecke zwischen Goppenstein und Hohtenn werde neu auf Montagmorgen, 5.30 Uhr, festgelegt.

Betroffen vom Unterbruch ist die Linie RE1. Für Reisende zwischen Visp, Bahnhof Süd, und dem Bahnhof Goppenstein stehen Ersatzbusse bereit.

Am frühen Montagmorgen hatte eine Lawine einen Regioexpress der BLS zum Entgleisen gebracht. Fünf Personen erlitten Verletzungen, eine Person musste sich in Spitalpflege begeben.

18.02.2026, 11:51 Uhr

Coop prüft Lieferungen per Helikopter

Da die Strasse ins Saastal noch gesperrt ist, prüft Coop derzeit alternative Transportmöglichkeiten, etwa mit dem Helikopter, wie «nau.ch» berichtet. So habe man auch 2024 Lieferungen ins Saastal gebracht. Damals musste die Strasse wegen eines Erdrutsches gesperrt werden. Die Migros erklärte gegenüber dem Portal, dass man den Lufttransport im Moment nicht in Betracht ziehe.

Am Dienstagabend standen die Menschen im Coop Saas-Fee teils vor leeren Regalen.

<p>Fast kein Obst und Gemüse mehr am Dienstag im Coop in Saas-Fee VS.</p>
Foto: Leserreporter
18.02.2026, 11:37 Uhr

Trotz Schneefalls: Lange Schlange vor Tellerlift im Grimentz-Zinal

Im Skigebiet Grimentz-Zinal braucht es derzeit gute Nerven: Vor dem alten Tellerlift bildet sich eine ungewöhnlich lange Warteschlange. Absolute Hochsaison – in vielen katholischen Kantonen sind Fasnachts- und Sportferien – trifft auf eine angespannte Lawinenlage.

Blick-Leserin Ruth Bossart berichtet, dass am Montag in Zinal sämtliche Anlagen geschlossen blieben und am Dienstag erst ab Mittag eine Teilöffnung mit deutlich weniger Liften möglich war. Auch heute am Mittwoch drängen sich die Wintersportler an den wenigen offenen Anlagen.

Trotz Schneefall bleibt die Stimmung überraschend gut: «Alle müssen warten – und plötzlich reden wildfremde Menschen miteinander. Ohne Handy, zu nass 😉.»

Weiter schreibt sie: «Am dritten Ferientag wollen die meisten einfach wieder auf die Bretter – auch bei Schneefall, vielen Leuten und wenig präparierten Pisten.»

Die Warteschlange wird damit eher zum Treffpunkt als zum Ärgernis.

18.02.2026, 11:33 Uhr

Saastalstrasse voraussichtlich ab 16 Uhr wieder offen

Die Saastalstrasse wird gemäss «Walliser Bote» um 16 Uhr wieder geöffnet. Die Strasse werde noch geräumt, Stefan Luggen, Adjunkt bei der Dienststelle für Mobilität, gegenüber dem Portal. «Vor Eisten liegen viele umgefallene Bäume. Die Aufräumarbeiten dauern voraussichtlich bis um 16 Uhr.»

Die Strassen ins Goms und Lötschental sind gemäss «Walliser Bote» bereits wieder offen.

18.02.2026, 11:27 Uhr

Frontenkarussell in den Nordalpen: Schnee ohne Ende

Diese Woche drehen die Tiefs und Fronten ein regelrechtes Karussell über den Alpen. Seit Montag türmt sich der Schnee in den nördlichen Hochalpen teils über 1,5 Meter hoch, auf den höchsten Gipfeln sogar über 3 Meter. Der lange fehlende Winterzauber ist damit vielerorts zurück – im Wallis ist aus Schneemangel plötzlich ein echter Überschuss geworden.

Doch das Wintermärchen hat seine Schattenseite: Die Lawinengefahr steigt rasant, Stufe 4 gilt inzwischen im Grossteil des Alpenraums, im Wallis wurde gestern kurz Stufe 5 ausgerufen. Stürmische Westwinde treiben den frischen Schnee zu gefährlichen Triebschneehaufen zusammen, Orkanböen bis 147 km/h fegten über die Gipfel, Strassen wurden gesperrt, Dörfer vorübergehend abgeschnitten.

Heute nur ein kleines Schneegeschenk mit unter 10 cm, doch Donnerstag bis Freitag schneit es erneut kräftig: In den Nordalpen fallen in hohen Lagen weitere 30 cm bis über einen halben Meter. Erst ab Freitag deutet sich eine langsame Entspannung an, wenn der Luftdruck endlich wieder steigt – dann kehrt die Ruhe zurück, bis das nächste Frontenkarussell vielleicht schon wartet.

18.02.2026, 10:23 Uhr

Strassen nach Saas Grund, Saas Fee und Zermatt bleiben gesperrt

Die Zufahrtsstrassen in die Walliser Seitentäler Saas Grund, Saas Fee und Zermatt sind weiterhin nicht befahrbar. Gesperrt bleiben auch die Furka- und Sustenstrasse im Kanton Uri.

Die Zufahrt zu mehreren Seitentälern im Oberwallis ist bereits seit zwei Tagen nicht möglich. Die Hauptstrasse nach Saas Grund und Saas Fee ist ebenso wie die Strasse nach Zermatt VS weiterhin gesperrt.

Wegen Lawinengefahr gesperrt bleiben vorerst auch die Furkastrasse von Hospental nach Realp sowie die Sustenstrasse von Wassen nach Meien im Kanton Uri.

Wieder befahrbar ist indes die am Dienstag wegen Lawinengefahr gesperrte Seestrecke der Klöntalerstrasse zwischen Rhodannenberg und Vorauen im Kanton Glarus.

Foto: KEYSTONE
18.02.2026, 09:19 Uhr

Autoverlad Kandersteg-Goppenstein wieder offen

Die BLS hat den am Montag eingestellten Autoverlad zwischen Kandersteg BE und Goppenstein VS wieder in Betrieb genommen. Seit 08.30 Uhr sind die Zufahrtsstrassen von Gampel-Steg VS sowie Wiler VS aus wieder befahrbar, teilte die BLS am Mittwoch mit.

Die Regionalzüge zwischen Goppenstein und Brig VS auf der Bergstrecke verkehren aber nach wie vor bis voraussichtlich Samstagmorgen nicht. Die Regionalzüge wenden in Goppenstein und Brig, wie es heisst. Eingerichtet wurde ein stündlicher Ersatzverkehr von Visp VS über Gampel bis Goppenstein.

Die BLS will bis Mitte Mittwochnachmittag weitere Informationen über den Stand der Aufräumarbeiten veröffentlichen.

18.02.2026, 08:02 Uhr

Lawinenabgang Goppenstein VS: Zugstrecke weiterhin gesperrt

Wegen eines Lawinenniedergangs am Montagmorgen bei Goppenstein VS bleibt die Bahnstrecke Frutigen–Brig weiterhin gesperrt. Die SBB rechnen damit, dass der Zugverkehr erst am Samstagmorgen um 5.30 Uhr wieder aufgenommen werden kann. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Goppenstein und Brig auf der Linie RE1 – Züge fahren dort derzeit nicht.

Alternative Verbindungen:

  • Reisende zwischen Visp Süd und Goppenstein nutzen die bereitgestellten Ersatzbusse.

  • Zwischen Lalden und Visp stehen die Busse der Linie B511 zur Verfügung.

  • Für die Strecke Ausserberg–Visp verkehren Busse der Linie B522.

  • Zwischen Hohtenn und Gampel-Steg verkehrt die Linie B592.

  • Reisende zwischen Eggerberg und Visp können die Busse der Linie B523 nehmen.

Foto: keystone-sda.ch


Für viele sollte der Winter längst vorbei sein, jetzt erhalten einige Alpenregionen noch den grössten Schneefall dieses Winters: Nach zu trockenen Wochen fällt bis zu ein Meter Neuschnee – und das bis Dienstagabend. Wetterexperten warnen gar vor einem Starkschneefall-Ereignis. Die Schneefälle werden von stürmischen Böen begleitet.

Viel Schnee in Laax GR
0:30
Mitte Februar:Schweizer Bergregionen sind total eingeschneit

Besonders betroffen ist das Glarnerland bis über die Urner Alpen zum westlichen Berner Oberland hin und östlich bis zum Rätikon. Oberhalb von 1500 Metern könne es dort 70 bis 100 cm Neuschnee geben, schrieb Meteo Schweiz am Sonntagnachmittag. Bis Dienstagnacht sinke die Schneefallgrenze auf 600 Meter.

Zudem fegt stürmischer West- bis Nordwestwind über die betroffenen Regionen. Oberhalb von 2000 Metern erwartet Meteo Schweiz Böen mit bis zu 120 Kilometer pro Stunde. Auch im Flachland wird es stürmisch mit Windstärken von bis zu 90 km/h.

Ende der Trockenheit, grosse Lawinengefahr

Seit Dezember war es viel zu trocken in der Schweiz. Ein Hochdruckgebiet über Skandinavien blockierte die Wolken. Jetzt bringt ein Wetterumschwung endlich Niederschlag.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.

Der Grund für den extremen Schneefall: Zwischen einem Hoch vor Portugal und einem Tief über der Nordsee wird feuchte Luft Richtung Schweiz gedrückt. Die Strömung dreht dabei von West auf Nordwest. Diese Luft staut sich an den Alpen und regnet bzw. schneit sich dort ab.

Das Lawinenbulletin des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) warnt vor erhöhter Lawinengefahr. Die zweithöchste Gefahrenstufe 4 (gross) wird für das Wallis, den Alpennordhang und Graubünden vorausgesagt.

Jubel bei Wintersportlern

Für Wintersportorte sind die Schneemengen hingegen ein Segen: Nach einem ungewöhnlich milden und zu trockenen Januar können Skigebiete nun mit besseren Pistenbedingungen und einer längeren Saison rechnen – vor allem in den westlichen und zentralen Alpen.

Ein Beispiel: In Gebieten wie Engelberg OW, Adelboden BE und Davos GR könnten die Schneeverhältnisse innerhalb weniger Tage von «grün-braun» zu «tiefwinterlich» wechseln – ideal für Tourismusbetriebe, herausfordernd für Lawinensicherung und Verkehr.

Versinkst du im Schnee? Schicke uns deine Fotos und Videos per Whatsapp unter +41 79 813 80 41.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen