Schwere Misshandlung
Eltern nach Tod von Baby in die Schweiz geflüchtet – verhaftet

Ein Elternpaar aus Italien wird beschuldigt, den Tod eines sieben Monate alten Babys verschuldet zu haben. Nach Bekanntwerden der Todesursache des Kindes flohen sie in die Schweiz.
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Im November 2024 starb ein sieben Monate altes Baby nach schweren Misshandlungen.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ein Baby starb 2024 in Italien mutmasslich durch Misshandlungen durch die Eltern
  • Das Paar floh 2025 in die Schweiz und wurde verhaftet
  • Das Kind hatte zuvor Prellungen und einen Schlüsselbeinbruch erlitten
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Angela RosserJournalistin News

Ein sieben Monate altes Baby starb im November 2024 an den Folgen schwerer Misshandlungen. Autopsiebefunde aus der Gerichtsmedizin ergaben, dass das Kind in den Stunden und Tagen unmittelbar vor seinem Tod «wiederholten stumpfen Gewalteinwirkungen auf den Kopf und erheblicher Kompression der Brust- und Wirbelsäule» ausgesetzt gewesen war, schreiben italienische Medien und Nachrichtenagenturen.

Von Gewalt wurde im ersten Moment noch nicht ausgegangen, heisst es. Man sei davon ausgegangen, dass das Baby an Atemversagen in der Wiege gestorben war. Die Medien hatten berichtet, dass die Eltern ihr Kind am frühen Morgen leblos aufgefunden und es daraufhin ins Spital gebracht hatten. Die anschliessende Autopsie ergab jedoch, dass die Verletzungen auf «gewalttätigtes Verhalten Dritter» hindeute. Die Eltern des Kindes, eine 28-jährige Frau und ein 27-jähriger Mann, flohen daraufhin im Sommer 2025 in die Schweiz. 

Paar in der Schweiz verhaftet

Wie der «Corriere del Ticino» berichtet, wurde das Paar vor wenigen Wochen, in Kooperation mit Interpol, in der Schweiz festgenommen. Das Baby soll auch schon früher wegen schwerer Verletzungen hospitalisiert worden sein. Es hatte Prellungen und einen offenen Bruch des Schlüsselbeins, heisst es in dem Artikel. Die Eltern sollen damals «widersprüchliche und unzuverlässige» Aussagen gemacht haben. Ein Gutachten widerlegte diese.

Auslieferungsverfahren im Gang

Ein italienisches Gericht hat die Auslieferung der beiden in die Wege geleitet, um sie vor Gericht zu stellen. Aktuell befinden sie sich in einem Schweizer Gefängnis.

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