Die Strompreise im Schweizer Versorgungsgebiet des Elektrizitätswerks des Kantons Schaffhausen (EKS) bleiben im Durchschnitt über alle Kundensegmente hinweg praktisch unverändert, wie das EKS am Freitag mitteilte. Das EKS versorgt neben den Gemeinden im Kanton Schaffhausen auch einige angrenzende deutsche Gemeinden.
Die Einsparungen durch die sinkenden Energiepreise an der Börse werden laut der Mitteilung durch den höheren Preis für die Netznutzung kompensiert. Dazu beitragen würden unter anderem die gesetzlich vorgeschriebenen hohen Investitionen ins Stromnetz. So wird EKS bis Ende Jahr die meisten konventionellen Stromzähler durch Smartmeter ersetzt haben.
Der bisherige Doppeltarif mit unterschiedlichen Stromtarifen für Tag und Nacht wird abgeschafft. Er entspreche nicht mehr der tatsächlichen Belastung des Stromnetzes. Neu eingeführt wird dafür der so genannte Flextarif. Steuerbare Anlagen wie Wärmepumpen, Boiler und Elektroheizungen können so bei Bedarf durch das EKS gesteuert werden. Im Gegenzug ist der Tarif leicht günstiger als der normale Tarif.