Prozess wegen Vergewaltigung
Frau rettet sich mit Handzeichen vor Peiniger

Ein 46-jähriger Serbe steht in Basel wegen schwerer Vorwürfe vor Gericht. Er soll an Weihnachten 2024 eine junge Frau stundenlang vergewaltigt, misshandelt und mit Drogen gefügig gemacht haben. Sie entkam dank bekanntem Handzeichen.
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Ein 46-jähriger Serbe steht wegen grausamer Vergewaltigung vor Gericht.

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • 46-jähriger Serbe in Basel wegen grausamer Vergewaltigung vor Gericht
  • Opfer zeigte Handzeichen für sexuelle Gewalt im Universitätsspital Basel
  • Staatsanwaltschaft fordert 12 Jahre Haft und 20 Jahre Landesverweisung
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Ein schockierender Fall sexueller Gewalt sorgt weiterhin für Aufsehen in Basel. Vor dem Strafgericht Basel-Stadt musste sich ein 46-jähriger Serbe verantworten, dem unter anderem wiederholte, grausame Vergewaltigung, schwere Körperverletzung und Freiheitsberaubung vorgeworfen werden, wie die «Basler Zeitung» berichtet.

Im Mittelpunkt steht eine verstörende Videoaufnahme, die am 25. Dezember 2024 im Universitätsspital Basel entstand. Darauf ist eine verängstigte Frau zu sehen, wie sie das internationale Handzeichen für sexuelle Gewalt macht, während ihr mutmasslicher Peiniger mit einer Pflegerin spricht. Bei dem Handzeichen wird die erst geöffnete Hand wiederholt geschlossen und wieder geöffnet.

Party in Erotikstudio

Der Beschuldigte räumte vor Gericht ein, an Weihnachten 2024 «Party gemacht» und ein Erotikstudio in Basel besucht zu haben. Dort zahlte er 540 Franken für zwei Stunden mit der jungen griechischen Prostituierten.

Laut Anklage brachte er sie später in seine Wohnung, schloss die Tür ab und setzte sie stundenlang unter Drogen. Er soll sie zu Kokain, Crystal Meth und Kamagra gezwungen und sie mehrfach sexuell missbraucht haben. Laut ihrer Aussage erniedrigte er sie zudem, indem er sie mit einem Gurt um den Hals durch die Wohnung führte und zu erniedrigenden Handlungen zwang.

12 Jahre Haft gefordert

Der Beschuldigte, der sich auf eine angeblich einvernehmliche Situation beruft, sagt: «Ich bete für sie und ihre Tochter jede Nacht.» Dennoch zeigte er während der Verhandlung auch Verachtung für das Opfer. Ein Gutachten attestiert dem Mann eine dissoziale Persönlichkeitsstörung. Die Staatsanwaltschaft fordert 12 Jahre Haft und 20 Jahre Landesverweisung. Das Urteil wird am Montag erwartet, wie die «Basler Zeitung» berichtet.

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