Nicht erschrecken!
Sirenen heulen am Mittwoch als Test für den Ernstfall

Der jährliche Test mit rund 5000 Sirenen überprüft die Alarmbereitschaft. Die Bevölkerung muss nichts unternehmen, sondern wird auch via Alertswiss-App informiert.
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Es wird wieder laut: Die Sirenen heulen am Mittwoch in der ganzen Schweiz.
Foto: Keystone

Darum gehts

  • Am 4. Februar heulen 5000 Sirenen in der ganzen Schweiz
  • Der Sirenentest prüft auch zwölf Millionen Push-Mitteilungen via Alertswiss-App
  • Erfolgsquote des Tests 2025: 99 Prozent laut Bundesamt für Bevölkerungsschutz
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Rund 5000 Sirenen werden am kommenden Mittwoch in der ganzen Schweiz heulen. Der alljährliche Test soll zeigen, ob die Sirenen zuverlässig alarmieren. Die Bevölkerung muss laut Behördenangaben nichts unternehmen.

Die Funktionsbereitschaft der Sirenen wird jeweils am ersten Mittwoch im Februar getestet. In diesem Jahr heulen die Sirenen am 4. Februar - und zwar je nach Ort zwischen 13.30 Uhr und 16.30 Uhr.

Erfolgsquote bei 99 Prozent

Ausgelöst wird über die Sirenen um 13.30 Uhr das Zeichen Allgemeiner Alarm, ein regelmässiger auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Bei Bedarf kann der Sirenentest bis 14 Uhr wiederholt werden, wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (Babs) festhält.

In den Nahzonen unterhalb von Stauanlagen wird ab 14 Uhr bis spätestens 16.30 Uhr zudem der Wasseralarm getestet. Das Signal besteht aus zwölf tiefen Dauertönen von je 20 Sekunden in Abständen von jeweils 10 Sekunden. Beim letzten schweizweiten Sirenentest im Februar 2025 betrug die Erfolgsquote laut Behörden 99 Prozent.

Daran erkennst du einen echten Alarm

Parallel zur Auslösung des Allgemeinen Sirenenalarms wird am Mittwoch von jedem Kanton und vom Fürstentum Liechtenstein eine Meldung der Stufe Information via Alertswiss-App ausgelöst.

Auf diese Weise werde das Versenden einer sehr grossen Zahl von Push-Meldungen geprüft, hält das Babs fest. Auch solle diese Information sicherstellen, dass die Menschen den Sirenentest nicht für einen echten Alarm halten würden. Beim Testalarm vor einem Jahr wurden zwölf Millionen Push-Mitteilungen verschickt.

Ein echter Sirenenalarm werde von einer Alertswiss-Meldung der Stufe «Alarm» begleitet und erzeuge auf dem Smartphone einen Sirenen-Heulton, hiess es beim Babs auf Anfrage. Ausserdem werde im Radio eine verbreitungspflichtige Meldung verlesen.

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