Darum gehts
- 24-jähriger Schweizer wegen 14 Brandstiftungen in Solothurn verhaftet
- Beschuldigter geständig, Haft bleibt bestehen, Verfahren noch offen
- Brände seit Juni 2025: Schäden an Gebäuden, Autos und Holzschöpfen
Jan G.* (24) hat gestanden. Er ist der Feuerteufel von Solothurn. «Der Beschuldigte ist geständig, für die genannten Brandereignisse verantwortlich zu sein», teilt die Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Zunächst ging es um acht Brände. Doch insgesamt werden dem 24-Jährigen 14 Brände zu Last gelegt.
Und die Staatsanwaltschaft listet einige Brände auf, für die der 24-Jährige verantwortlich ist:
- in Solothurn (Muttenstrasse) am 22. Juni 2025, bei welchem ein Industriegebäude betroffen war
- in Langendorf (Weissensteinstrasse) am 11. Oktober 2025, bei welchem ein Holzschopf betroffen war
- in Langendorf (Langendorfstrasse) am 23. Oktober 2025, bei welchem ein im Abbruch befindliches Industriegebäude betroffen war
- in Langendorf (Heimlisbergstrasse) am 14. Dezember 2025, bei welchem ein Auto betroffen war
- in Solothurn (Vom Staal-Weg) am 14. Dezember 2025, bei welchem ein Auto betroffen war
- in Solothurn (Vogeldherdstrasse) am 14. Dezember 2025, bei welchem ein Auto betroffen war
- in Langendorf (Langendorfstrasse) am 29. Dezember 2025, bei welchem ein im Abbruch befindliches Industriegebäude betroffen war
- in Bellach (Lommiswilstrasse) am 15. Januar 2026, bei welchem ein Holzschopf betroffen war
- in Solothurn (Gibelinstrasse) am 24. Mai 2024, bei welchem ein Abbruchgebäude betroffen war
- in Solothurn (Wengistrasse) am 5. Februar 2024, bei welchem ein Abbruchgebäude betroffen war
Jang G. befindet sich nach wie vor in Haft. Wann ihm der Prozess gemacht wird, ist noch unklar. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.
Er empörte sich über Gewalt
Er ist bei der Jungen SVP aktiv, demonstrierte mit der rechtsextremen Jungen Tat und engagierte sich bei der Solothurner Feuerwehr. Jan G. kämpfte politisch für ein sauberes und sicheres Solothurn. Auf Facebook prangerte er immer wieder die Kriminalität in seiner Stadt an, empörte sich über Sachbeschädigungen und Gewalt. Gleichzeitig soll er Häuser angezündet haben.
Auf seinen Social-Media-Profilen forderte G. mehr Polizei-Präsenz auf den Strassen und ein härteres Durchgreifen gegen Straftäter. Erst vor wenigen Monaten kommentierte er auch eine Polizeimeldung über die Verhaftung von Brandstiftern.
* Name geändert