Kriminellste Stadt der Schweiz
Gemeinderat beschliesst Sicherheitspaket für die Stadt Solothurn

Der Solothurner Gemeinderat hat ein Paket mit verschiedenen Sicherheitsmassnahmen verabschiedet. Die Stadt setzt auf eine Kombination aus Polizeipräsenz, sozialer Unterstützung und Zusammenarbeit mit Kanton, SBB und Region.
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Stefanie Ingold, Stadtpräsidentin von Solothurn.
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Eine der Massnahmen betrifft die Ausarbeitung eines Videoreglements, wie die Solothurner Stadtkanzlei am Mittwoch mitteilte. Zudem sollen die zusätzlichen Sicherheitspatrouillen in der Vorstadt weitergeführt werden. Der Gemeinderat hat dafür einen Nachtragskredit von 154'000 Franken bewilligt, wie es hiess.

Für die aufsuchende Sozialarbeit sprach er 140'000 Franken für ein Jahr. Danach soll die Massnahme evaluiert und mit den Regionsgemeinden über einen Verteilschlüssel verhandelt werden. Ausserdem sprach er 3500 Franken für die Infrastruktur eines betreuten Treffpunkts für suchtkranke Menschen.

Über das Massnahmenpaket soll halbjährlich Bericht erstattet werden, hiess es weiter.

«Höchste Priorität» geniesse die Schaffung eines «niederschwelligen Wohnangebots in der Region». Die Suche nach einem passenden Standort erfolge zusammen mit der regionalen Planungsgruppe (Repla).

Herausforderungen wie der zunehmende Kokain- und Crackkonsum könne die Stadt jedoch nicht alleine lösen, teilte sie abschliessend mit. Das erfordere «übergeordnete Lösungen».

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