Bericht zeigt
Flugzeugabsturz in Grenchen SO durch Notfallschirm verursacht

Ein Kleinflugzeug stürzte im Februar 2024 in Grenchen SO ab, weil sich ein Notfallschirm eines Fallschirmspringers ungewollt öffnete. Der Pilot starb, der Fallschirmspringer überlebte. Jetzt liegt der Abschlussbericht vor.
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Bilder vom Absturzort zeigen das Wrack der abgestürzten Maschine.
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Ein Notfallschirm, der sich ungewollt geöffnet hat, ist der Grund für den Absturz eines Flugzeugs im Februar 2024 in Grenchen SO. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Schlussbericht der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) hervor. Beim Unfall kam der Pilot ums Leben. 

An Bord des einmotorigen Turbopropflugzeugs, das am 18. Februar 2024 vom Flugplatz Grenchen startete, waren elf Fallschirmspringer. Diese verliessen auf einer Höhe von 3700 Metern über dem Boden das Flugzeug zum Sprung.

Gegen Höhenleitwerk geschleudert

Bei einem der letzten Fallschirmspringer öffnete sich nun allerdings ungewollt ein Notfallschirm, der den Springer schlagartig aus dem Flugzeug riss. Er wurde den Angaben zufolge gegen das Höhenleitwerk des Flugzeuges geschleudert, das darauf hin vollständig vom Flugzeug abgetrennt wurde. Dadurch wurde das Flugzeug unkontrollierbar und ging in einen steilen Sinkflug über. Der letzte noch im Flugzeug verbliebene Fallschirmspringer sprang nun ab.

Rund 90 Sekunden nach dem Zusammenprall des Fallschirmspringers mit dem Höhenleitwerk schlug das Flugzeug am Boden auf, wie es im Bericht weiter hiess. Der Pilot, der selbst keinen Rettungsfallschirm trug, wurde dabei tödlich verletzt. Der Fallschirmspringer, der mit dem Höhenleitwerk kollidiert war, landete leicht verletzt am Notschirm.

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