Keine Beschwerden eingegangen
Familien-Asylunterkunft in Rüfenach AG geht im Februar in Betrieb

Die kantonale Asylunterkunft in Rüfenach AG nimmt am 4. Februar den Betrieb auf. Die vom Gemeinderat erteilte Baubewilligung ist rechtskräftig. Es sind keine Beschwerden eingegangen, wie das Aargauer Departement Gesundheit und Soziales am Montag mitteilte.
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Die neue Asylunterkunft für Familien in Rüfenach AG ist betriebsbereit. (Symbolbild)
Foto: GIAN EHRENZELLER
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Der Kantonale Sozialdienst (KSD) hatte letztes Jahr ein Gesuch für die Umnutzung der ehemaligen Kinderstation eingereicht. Mit der Baubewilligung kann eine schrittweise Belegung der Unterkunft beginnen. Sie bietet 70 Plätze für Familien.

Die Inbetriebnahme war ursprünglich per Mai 2025 vorgesehen. Da der Baugesuchsprozess länger dauerte als geplant, kam es zu einer Verzögerung.

Diese Räume werden dringend benötigt: Der Aargau befindet sich seit Januar 2023 in einer Notlage gemäss kantonalem Zivilschutzgesetz. Mit 9961 Personen in den Asylstrukturen von Gemeinden und Kanton wurde per Anfang dieses Jahres ein neuer Höchststand erreicht, wie es im Communiqué heisst. Die Familienunterkünfte sind derzeit zu 100 Prozent belegt, diejenigen für Männer zu 93 Prozent.

Der KSD betreibt deshalb vier unterirdische Notunterkünfte für Familien in Muri, Laufenburg, Suhr und Bremgarten. Hinzu kommen vier weitere Notunterkünfte für Männer. Der KSD ist auf weitere Plätze angewiesen, um die vom Bund zugewiesenen Menschen unterzubringen, wie es weiter heisst.

Um weitere Kapazitäten zu schaffen, hat der Gemeinderat von Neuenhof im November die Baubewilligung für eine Containersiedlung auf dem Gelände bei der Webermühle erteilt. Auch dagegen sind keine Beschwerden eingegangen. Die Eigentümerin Altura RE AG wird diese Bauten erstellen und während fünf Jahren an den KSD vermieten, wie das Departement festhält. Der Zeitpunkt der Eröffnung werde noch kommuniziert.

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