Krasse regionale Unterschiede
Der Januar war in der Schweiz etwas kälter als üblich

Landesweit lag die Temperatur im Januar im Mittel bei -2,7 Grad Celsius. Deutlich zu kalt war es im Januar im Mittelland. Im Wallis und in Teilen Graubündens war es milder als üblich.
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Im Januar war es in der Schweiz deutlich kälter als üblich.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Januar 2026 in der Schweiz leicht kälter als der Durchschnitt
  • In Visp lag die Temperatur 1,7 Grad über dem Durchschnitt
  • Bad Ragaz erhielt nur 14 Prozent der üblichen Niederschlagsmenge
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Der Januar 2026 ist in der Schweiz leicht zu kalt ausgefallen. Grosse regionale Unterschiede und ein Wechsel von Kälte und milden Phasen prägten den Monat, wie Meteo Schweiz am Freitag mitteilte.

Die landesweite Mitteltemperatur betrug im Januar -2,7 Grad Celsius. Das liegt 0,4 Grad unter dem Durchschnitt der Referenzperiode 1991-2020. Die Abweichungen waren regional sehr unterschiedlich. Im Mittelland war es deutlich zu kalt. Bei der Messtation in Zürich/Affoltern war es beispielsweise 1,6 Grad kälter als in einem durchschnittlichen Januar. Im Wallis und in Teilen Graubündens war es hingegen milder als üblich. In Visp betrug die Abweichung sogar +1,7 Grad.

Der Januar war zudem verbreitet zu trocken. Die meisten Messstationen registrierten nur 40 bis 80 Prozent der üblichen Niederschlagsmenge. Besonders wenig Niederschlag fiel am Alpennordhang sowie in Nord- und Mittelbünden. In Bad Ragaz waren es nur 14 Prozent der Norm.

Die Sonnenscheindauer bewegte sich an den meisten Orten im Bereich des Üblichen. Etwas mehr Sonne als üblich gab es im Mittelland, im Jura und am Alpennordhang.

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