«Inakzeptabel»
Offener Brief kritisiert Verzögerung bei Lärmsanierung in Malters

Die Luzerner Sektion des Verkehrsclubs der Schweiz (VCS), Ortsparteien sowie Einwohnerinnen und Einwohner kritisieren die «inakzeptablen Verzögerungen» beim Lärmschutzprojekt in Malters LU. In einem offenen Brief fordern sie von der Regierung «rasches Handeln».
Publiziert: 20.06.2024 um 11:29 Uhr
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Aktualisiert: 20.06.2024 um 14:43 Uhr
Riccarda Schaller, Co-Präsidentin der GLP des Kantons Luzern und Kantonsrätin aus Malters sowie Michael Töngi, Präsident des VCS Luzern, übergeben den offenen Brief und eine Tempo-30-Torte an Thomas Buchmann, Departementssekretär vom Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement.
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SDASchweizerische Depeschenagentur

«Im Oktober werden seit der öffentlichen Auflage des Lärmschutzprojekts Malters genau zehn Jahre vergangen sein und noch immer warten die rund 900 lärmbetroffenen AnwohnerInnen an den Kantonsstrassen in Malters auf Massnahmen, um den gesundheitsschädigenden Lärm zu senken», schreiben die Verfasserinnen und Verfasser des offenen Briefs in einer Medienmitteilung vom Donnerstag.

Obwohl seit Jahren alle notwendigen Abklärungen mit positivem Resultat abgeschlossen seien, weigere sich der Kanton Tempo 30 auf der Kantonsstrasse zu bewilligen, heisst es in der Medienmitteilung.

Im offenen Brief fordern der VCS Luzern und die Vertreterinnen und Vertreter aus Malters vom zuständigen Regierungsrat Fabian Peter und dem Kantonsingenieur Gregor Schwegler eine Antwort zum weiteren Vorgehen bis am 8. Oktober 2024.

Nach der Auflage des Lärmschutzprojekts von 2014, in dem der Kanton laut Mitteilung keine lärmsenkenden Massnahmen vorsah, hatte der VCS Luzern in einer Einsprache die Prüfung von Tempo 30 gefordert. Die IG Malters doppelte 2019 mit einer Petition nach.

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