Darum gehts
- «Disaronno»-Amaretto wird zurückgerufen wegen möglicher Glassplitter in Flaschen
- Coop von der Rückrufaktion in der Schweiz betroffen – Denner fängt Flaschen ab
- Betroffene Flaschen waren vom 1. bis 8. Dezember im Handel erhältlich
Am Weihnachtsmarkt bestellen viele ihren Glühwein gerne mit einem Schuss Amaretto. Die Marke «Disaronno» gehört dabei zu den beliebtesten Herstellern des Mandellikörs.
Gerade jetzt muss der Hersteller von «Disaronno», das italienische Unternehmen «Ilva Saronno Spa», aber viele Flaschen des Likörs aus dem Verkehr ziehen!
Wie «The Sun» am Mittwoch berichtet, könnten in den Flaschen der betroffenen Abfüllungen kleine Glassplitter enthalten sein. Dies sei auf einen Fehler in der Abfüllanlage zurückzuführen. Die britische Lebensmittelbehörde hat deshalb einen Rückruf angeordnet.
Wie sieht es in der Schweiz aus?
Coop hat bereits am Montag bekannt gegeben, ebenfalls von der Rückrufaktion betroffen zu sein. Die möglicherweise gefährlichen Amaretto-Flaschen waren vom 1. bis zum 8. Dezember im Handel erhältlich.
Wer in diesem Zeitraum also eine Flasche «Disaronno» mit der Losnummer 25434 auf der Rückseite des Etikettes gekauft hat, bringt diese besser zurück. Laut Coop wird der Verkaufspreis erstattet.
Denner ist auf Anfrage von Blick nicht betroffen. Die kontaminierten Flaschen wurden zwar geliefert, kamen allerdings nie in den Handel. Sie konnten bereits in der Verteilerstation abgefangen und zurückgeschickt werden.