Geschichte
Israelitische Gemeinde Basel übergibt Bücher an Unibibliothek

Die Israelitische Gemeinde Basel übergibt ihre vor 1950 erschienenen Bücher und Zeitschriften als langfristiges Depositum der Universitätsbibliothek Basel (UB). Bis Ende 2025 sollen insgesamt 4600 Bücher und 250 Zeitschriftentitel erschlossen werden.
Publiziert: 17.10.2023 um 11:12 Uhr
Die Israelitische Gemeinde Basel mit Sitz an der Leimenstrasse übergibt der Universitätsbibliothek Basel ihre vor 1950 erschienenen Bücher und Zeitschriften als langfristiges Depositum.

Die Übergabe erfolge aufgrund nicht geeigneter klimatischer Bedingungen in den Gemeinderäumlichkeiten der Israelitischen Gemeinde Basel, teilte die UB am Dienstag mit.

Nach der Erschliessung durch die UB sollen die physischen Exemplare bestellt und im Sonderlesesaal eingesehen werden können. Zudem ist vorgesehen, eine Auswahl von 200 historischen Objekten zu digitalisieren und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

In der Bibliothek der Israelitischen Gemeinde Basel befindet sich gemäss Mitteilung eine Sammlung von Raritäten hebräischer und rabbinischer Literatur sowie frühneuzeitlicher und alter Drucke, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen. Die Sammlung sei von besonderem Wert, da sie die Geschichte der Gemeinde und der Region widerspiegle, heisst es weiter.

Die jüdische Gemeinde in Basel bleibt Eigentümerin dieser Sammlung. Die Finanzierung des Projekts erfolgt unter anderem durch die Rothschild Foundation Hanadiv Europe, Christoph Merian Stiftung, Ernst Göhner Stiftung und Swisslos-Fonds Basel-Stadt.

(SDA)

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