Gegenvorschlag zur Initiative
Zürich will mehr Geld für die Wohnbauförderung

Der Zürcher Kantonsrat hat in erster Lesung dem Gegenvorschlag zur Initiative für mehr bezahlbare Wohnungen zugestimmt. Der Vorschlag sieht eine Verdoppelung der Wohnbauförderung auf 360 Millionen Franken vor, während die Initiative ein kommunales Vorkaufsrecht fordert.
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Mehr günstige Wohnungen: Der Zürcher Kantonsrat will lieber den Rahmenkredit für die Darlehen der Wohnbauförderung erhöhen, als den Gemeinden ein Vorkaufsrecht einzuräumen. (Symbolbild)
Foto: GAETAN BALLY

Darum gehts

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  • Kantonsrat Zürich unterstützt Gegenvorschlag zur Wohninitiative
  • Der Vorschlag verdoppelt den Rahmenkredit für Wohnbauförderung
  • Erhöhung von 180 auf 360 Millionen Franken für Darlehen
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Mehr Geld für die Wohnbauförderung statt kommunales Vorkaufsrecht: Der Zürcher Kantonsrat ist am Montag in erster Lesung auf den Gegenvorschlag des Regierungsrats zur Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen im Kanton Zürich» eingetreten.

Der Rat trat mit 104 zu 68 Stimmen auf den Gegenvorschlag zur linken Initiative ein. Dieser sieht eine Verdoppelung des Rahmenkredits für die Darlehen der Wohnbauförderung von 180 auf 360 Millionen Franken vor - zugunsten des gemeinnützigen Wohnungsbaus. Die Initiative hingegen will es den Gemeinden ermöglichen, ein Vorkaufsrecht an Grundstücken einzuführen.

Vom Tisch ist der alternative Gegenvorschlag der EVP, die den Gemeinden ein gezieltes Vorkaufsrecht vorschlagen wollte, das nur in Gemeinden mit Wohnungsnot greifen sollte. Der Kantonsrat lehnte diesen mit 99 zu 74 Stimmen ab.

Die zweite Lesung mit der Schlussabstimmung findet in ein paar Wochen statt. Dann wird die Initiative dem regierungsrätlichen Gegenvorschlag gegenübergestellt. Das letzte Wort wird das Stimmvolk haben.

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