Rund 2000 Demonstrierende zogen am 11. Oktober bei einer unbewilligten Pro-Palästina-Demo durch Bern. Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort und es kam durch heftige Sachbeschädigungen durch die marschierenden Chaotinnen und Chaoten. Fenster wurden kaputt geschlagen, Fassaden beschmiert und selbst die Windschutzscheibe eines Polizeiautos wurde eingeschlagen.
Die Berner Polizei hatte bereits angekündigt, die Vandalen mittels einer Öffentlichkeitsfahndung, die von der Staatsanwaltschaft verfügt wurde ausfindig zu machen. Zu diesem Zweck publiziert sie nun Bilder der tatverdächtigen Personen.
Über hundert Täterinnen und Täter
Die Polizei teilt mit, dass im Rahmen umfangreicher Ermittlungen «Insgesamt 101 Straftäterinnen oder Straftäter eindeutig bezeichnet und identifiziert» werdem konnten. Weiteren 32 Personen konnten anhand von Bildmaterial eindeutig Straftaten nachgewiesen werden. Trotz intensiver Fahndungsmassnahmen blieben die beschuldigten Personen bislang jedoch unbekannt.
Da sich die noch nicht identifizierten Täterinnen und Täter auch nach Ankündigung der Öffentlichkeitsfahndung nicht gemeldet haben, hat die Staatsanwaltschaft über die Veröffentlichung der Bilder verfügt.
Eine Woche Gnadenfrist
«Sollten innert Wochenfrist keine Hinweise eingehen, die zur Identifikation der entsprechenden Personen führen, werden die Bilder am Montag, 30. März 2026, in unverdeckter Form veröffentlicht», schreibt die Polizei weiter. Von einer Publikation abgesehen werde, wenn sich die gesuchten Personen bis zum genannten Zeitpunkt selber melden würden oder identifiziert werden.
Die Tatverdächtigen oder Personen, die sachdienliche Hinweise zur Identität der mutmasslichen Täterinnen und Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Bern unter der Telefonnummer +41 31 303 25 31 zu melden.