Die VZ Gruppe ("Vermögenszentrum") erwirtschaftete im zurückliegenden Geschäftsjahr einen um 9,4 Prozent höheren Betriebsertrag von 574,5 Millionen Franken, wie es in einer Mitteilung vom Freitag hiess. Die Erträge aus verwalteten Vermögen stiegen um 15 Prozent.
Dagegen gingen gemäss Mitteilung «wie erwartet» die Bankerträge um 10 Prozent zurück. Als Grund führte das Unternehmen das tiefere Zinsniveau durch die gesenkten Leitzinsen an.
Unter dem Strich legte der Reingewinn um 7,9 Prozent auf 236,4 Millionen Franken zu.
Für ihre Beratungsprojekte konnte die VZ Gruppe 10'500 neue Kundinnen und Kunden hinzugewinnen. Die gute Entwicklung habe sich direkt positiv in den Kundengeldern niedergeschlagen, hiess es in der Mitteilung.
Insgesamt konnte das Unternehmen netto Neugelder im Umfang von 5,8 Milliarden Franken hinzugewinnen, nach 5,1 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Die verwalteten Vermögen wuchsen gegenüber dem Vorjahr um 16,6 Prozent auf 61,8 Milliarden Franken. Dies schafft laut dem Unternehmen eine gute Basis für die Ertragsentwicklung.
Von der guten Entwicklung sollen auch die Aktionäre profitieren. So schlägt der Verwaltungsrat eine Erhöhung der Ausschüttung auf 2,95 Franken je Aktie vor, nach 2,73 Franken im Vorjahr. Damit würden 50 Prozent des Reingewinns an die Aktionäre weitergegeben.