Vorwurf der Körperverletzung
Berner Chirurg soll Patienten mangelhafte Bandscheiben-Implantate eingesetzt haben

Ein Berner Chirurg steht seit Montag vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, unausgereifte Bandscheibenimplantate eingesetzt zu haben, die bei sieben Patienten schwere Schäden verursachten.
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Die künstlichen Bandscheiben sollen bei allen sieben vom Chirurgen operierten Patienten versagt und körperliche Schäden hinterlassen haben. (Symbolbild)
Foto: GAETAN BALLY
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Ein Berner Chirurg muss sich seit Montag wegen des Vorwurfs der schweren Körperverletzung vor dem Regionalgericht Bern-Mittelland verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, mehreren Patienten angeblich unausgereifte Bandscheibenimplantate eingesetzt zu haben.

Konkret beschuldigt die Staatsanwaltschaft den Chirurgen der schweren Körperverletzung. Weiter wirft sie ihm vor, Betroffene im Stich gelassen zu haben. Als Privatklägerschaft treten zudem eine ehemalige Patientin und ein ehemaliger Patient des Arztes auf.

Körperliche Schäden an Wirbelsäule

Gemäss der zuständigen Staatsanwältin sollen die künstlichen Bandscheiben bei allen sieben vom Chirurgen operierten Patienten versagt und körperliche Schäden an der Wirbelsäule hinterlassen haben.

Die Urteilseröffnung ist auf den 9. Februar angesetzt. Für den Chirurgen gilt die Unschuldsvermutung.

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