Darum gehts
- Am 5. Juni 2024 wurde in Burgdorf ein 43-jähriger Ukrainer erstochen
- Ein 49-jähriger Pole wird wegen Mordes vor Gericht angeklagt
- Die Tatwaffe war ein Messer, Opfer starb trotz Rettungsmassnahmen
Nach Abschluss der umfangreichen Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt vom 5. Juni 2024 in Burgdorf klagte die regionale Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau den 49-jährigen Beschuldigten, beim Regionalgericht Emmental-Oberaargau an.
Er wird sich wegen Mordes evtl. vorsätzlicher Tötung zu verantworten haben, heisst es in einer Medienmitteilung.
Verdächtiger griff zum Messer
Die Staatsanwaltschaft erachtet es gestützt auf die Ermittlungsergebnisse als erwiesen, dass der Beschuldigte dem Opfer mit einem Messer tödliche Verletzungen zugefügt hat.
Am Mittwoch, 5. Juni 2024, kam es in einer Wohnung am Mittelweg in Burgdorf zu einer Auseinandersetzung, bei der ein Mann schwer verletzt wurde. Trotz umgehender Rettungsmassnahmen verstarb das Opfer, ein 43-jähriger Ukrainer, noch vor Ort.
Der mutmassliche Täter konnte nach kurzer Nachsuche angehalten werden. Der inzwischen 49-jährige Pole befindet sich im vorzeitigen Strafvollzug.