Verantwortlich für das Wachstum ist ausschliesslich die ausländische Wohnbevölkerung. Sie verzeichnete sowohl einen positiven Geburten- als auch Wanderungssaldo, wie die Stadt Bern am Dienstag mitteilte. Bei den Schweizerinnen und Schweizern waren beide Saldi negativ.
Die Zahl der Geburten stieg in Bern im Vergleich zum Vorjahr erstmals seit 2020 wieder an – um 54 auf 1371 Neugeborene. Die Todesfälle erhöhten sich leicht auf 1194. Auffällig ist die Zunahme der Geschiedenen um 15,1 Prozent auf 541 Personen. Die Einbürgerungen gingen um 111 auf 778 zurück.
Die Nettozuwanderung lag mit 196 Personen deutlich unter dem Vorjahreswert (459). Insgesamt sind letztes Jahr 12'130 Menschen nach Bern gezogen und 11'934 weggezogen. Viele sind auch innerhalb der Stadt umgezogen. Insgesamt haben mehr als 35'000 Menschen ihren Wohnort gewechselt.